Wie Hunde und Katzen bei der Behandlung von Anorexie helfen

Eine beruhigende Präsenz, die Stress und Ängste abbaut und das Selbstwertgefühl stärkt. Vor allem aber hilft sie Ihnen, innere Balance zu finden.

Hunde und Katzen helfen bei der Behandlung von Anorexie.

Giovanna ist erst 17 Jahre alt und wird seit ihrer Kindheit im Krankenhaus Santa Maria della Misericordia in Perugia wegen einer schweren Form von Anorexie behandelt. Ihren größten Fortschritt verdankt sie Emily, einem Welpen. Labrador Mit gerade einmal sechs Monaten: In seiner Gegenwart fühlt sie sich geborgen und, wie ihr Arzt erklärt, sieht sie sich fast gezwungen, ein inneres Gleichgewicht zu finden, um sich um den Welpen kümmern zu können.

Gemäß einer U-ForschungHarvard-Universität 65 Prozent der Patienten, die wegen Essstörungen (Bulimie und Anorexie) behandelt werden, entscheiden sich nach einigen tiergestützten Therapiesitzungen schließlich für eine Behandlung. Zu den wirksamsten Maßnahmen zählen Spaziergänge mit einem Hund. Leine Die Patienten fühlen sich verantwortungsbewusster und werden dazu angehalten, ein weniger pathologisches Verhältnis zum Essen zu entwickeln.

Tiergestützte Therapie für Anorektikerinnen und -patienten ist sehr einfach. Sie beginnt mit dem ersten Kontakt zum Hund, um eine gute Beziehung, ja sogar ein Gefühl der Verbundenheit, aufzubauen. Anschließend lernt die Patientin/der Patient mit Unterstützung einer Therapeutin/eines Therapeuten, sich um den Hund zu kümmern: mit ihm zu spielen, ihn zu streicheln, ihn zu pflegen und, am wichtigsten, ihn zu füttern. Aktivitäten im Freien, wie zum Beispiel Spaziergänge mit dem Hund an der Leine, vermitteln den Patientinnen/Patienten ein Gefühl von Verantwortung und Kontrolle, was ihr Selbstwertgefühl stärkt und den Wunsch nach Isolation verringert.

Und was sind die Hauptvorteile der Sitzungen für Patienten, die an Anorexie und Bulimie leiden? Tiertherapie:

  • Verbessert das Selbstwertgefühl
  • Hilft bei der Verwaltung der Wut und Unzufriedenheit
  • Es hat eine entspannende Wirkung und lindert Stress und Angstzustände.
  • Es hilft Ihnen, ein inneres Gleichgewicht zu finden.
  • Wer sich um ein Tier kümmert, lernt, sich um sich selbst zu kümmern.
  • Es hilft dabei, eine Routine und Ordnung in den Tagesablauf zu bringen.
  • Es verringert das Bedürfnis nach Isolation und die Depression

Ein weiterer Vorteil der Tiertherapie im Krankenhaus von Perugia, wo besonders sanftmütige, tolerante und gesellige Hunde (wie Labradore und Golden Retriever) eingesetzt werden, ist die deutliche Reduzierung des Medikamenteneinsatzes, der durch die aktive Beschäftigung mit den Welpen ersetzt wird.

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