Wie die Therapie mit Fischen funktioniert

Es entspannt und steigert die Konzentration. Aquarienfische müssen jedoch gepflegt und respektiert werden.

Vorteile der Tiertherapie mit Fischen

Tiertherapie mit Fischen

Haben Sie Angst vor dem Zahnarzt? Und sind Sie besorgt wegen des Bohrers, der Sie vielleicht sogar berührt? Die Universität Plymouth hat eine ziemlich interessante Entdeckung gemacht: In Zahnarztpraxen mit einem Aquarium im Wartezimmer sind die Patienten weniger ängstlich und vertragen Schmerzen besser..

Dies ist die Bestätigung einer in Amerika weit verbreiteten Vorstellung von Fürsorge: Tiertherapie mit Fischen funktioniert. Steigert die Konzentration, entspannt und fördert Geduld.Daher eignet es sich sehr gut für hyperaktive Kinder oder Kinder mit Verhaltensstörungen sowie für Jugendliche mit Essstörungen bis hin zu Bulimie.Magersucht.

Lesen Sie auch: Hunde und Katzen auf Krankenhausstationen zur Unterstützung hospitalisierter Patienten

Tiertherapie mit Fischen in Italien

Und in Italien? Auch die Tiertherapie mit Aquarien gewinnt in unserem Land an Bedeutung.Wie Alessio Arbuatti, Professor für Zoologie an der Universität Teramo, Tierarzt und begeisterter Aquarianer, erklärt: „Fische beim Schwimmen und Fressen zu beobachten, hat eine hypnotische Wirkung, senkt den Blutdruck, stabilisiert den Herzschlag und löst Spannungen. Es ist eine ideale Kombination von Faktoren, um Stress und Angstzustände zu überwinden. Darüber hinaus stärkt das Erlernen der Pflege dieses kleinen Ökosystems im Aquarium das Selbstwertgefühl, insbesondere bei jüngeren Fischen.“

Lesen Sie auch: Onotherapie: Wie man sich mit Eseln selbst heilt

WIE FUNKTIONIERT DIE TIERTHERAPIE MIT FISCHEN?

Fischtherapie ist ganz einfach: Es geht um Beobachtung. Am einfachsten lässt sich die therapeutische Wirkung von Fischen im Aquarium erzielen. Nehmen Sie sich Zeit, die Fische aufmerksam zu beobachten und konzentrieren Sie sich auf jeden einzelnen Fisch und seine Bewegungen. Vielleicht mit etwas Hintergrundmusik. Die Beobachtung von Fischen im Aquarium wird derzeit im Hinblick auf ihre therapeutische Wirkung bei degenerativen neurologischen Erkrankungen erforscht und trägt nachweislich dazu bei, dass sich Patienten ruhiger fühlen und offener für die Interaktion mit anderen sind. Laut einer britischen Studie verbesserte die Aufstellung eines Aquariums in einer Klinik die Entspannung, die Stimmung und die Aufmerksamkeitsspanne der Patienten um etwa 21 Prozent.

WIE MAN EIN AQUARIUM HÄLT

Wer sich für die tiergestützte Therapie mit Fischen entscheidet, muss die Aquarien besonders pflegen.
  • Nachts sollten die Lichter ausgeschaltet werden. Auch Fische brauchen Schlaf.
  • Die Fische müssen gleichmäßig und regelmäßig gefüttert werden, ohne plötzliche Unterbrechungen.
  • Die Glasscheiben und Filter des Aquariums sollten regelmäßig gereinigt werden.
  • Abschließend lässt sich sagen: Auch wir nutzen Fische zur Selbstheilung, aber lasst uns sie respektieren.

TIERE: WAS MAN WISSEN SOLLTE

Möchten Sie eine Auswahl unserer Nachrichten sehen?