Cucine Popolari di Bologna ist ein einzigartiges Freiwilligenprojekt in Italien: ein Netzwerk von Suppenküchen in vier verschiedenen Arbeitervierteln der Stadt, deren Öfen immer brennen und die zu einem Anlaufpunkt für alle Bedürftigen geworden sind: Männer, Frauen, alleinerziehende Mütter, Familien, Migranten, Arbeitslose und allgemein Arme, die in der Suppenküche nicht nur Essen, sondern auch Gastfreundschaft und Fürsorge finden.
Die Volksküchen sind fünf Tage die Woche geöffnet. Der Bedarf an Lebensmitteln steigt stetig, ebenso wie der Bedarf an Freiwilligen, und es werden bereits über 500 Mahlzeiten täglich ausgegeben. Die Speiseräume sind so gestaltet, dass man sich wie zu Hause fühlt: Keramikteller, Gläser und Edelstahlbesteck – ganz anders als die üblichen, schnell zubereiteten Mahlzeiten in Suppenküchen. Alles wird größtenteils von Freiwilligen organisiert – in der Küche, im Speisesaal und in der Logistik – und finanziert sich durch Geld- und Lebensmittelspenden (unter anderem von Lebensmittelunternehmen und Supermärkten).
Zu den laufenden Projekten gehört ein Plan zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung. Die Website von Cucine Popolari bietet Informationen zur Projektgeschichte, zu den verschiedenen Aktivitäten und auch dazu, wie man spenden kann.
(Titelbild von der Facebook-Seite „Cucine Popolari – Bologna Social Food“)
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