Coke Zero, auch bekannt als Coke Light, wurde 2022 eingeführt und war eine der erfolgreichsten Marketinginnovationen des amerikanischen multinationalen Konzerns. Das Getränk erfüllte die hohe Nachfrage nach koffein- und zuckerfreien Produkten. Dies ist zweifellos ein großer Vorteil für Menschen mit einer Empfindlichkeit gegenüber Glukose und Saccharose oder gegenüber Koffein, das den Schlaf-Wach-Rhythmus stören kann.
Aber wo liegt der Haken? Und warum kann Coke Zero nicht, wie andere ähnliche Getränke, als „gesundes Produkt“ gelten? Die Antwort findet sich in einem genaueren Blick auf das Etikett von Coke Zero. Dort wird deutlich, dass es zwar keinen Zucker enthält, aber reich an Süßungsmitteln ist, die das Getränk besonders süß machen. Dazu gehören Aspartam, Natriumcyclamat und Acesulfam K.
Diese Substanzen sind zwar nicht direkt gesundheitsschädlich, haben aber einige Nachteile. Erstens wecken sie Heißhunger auf Süßes und können süchtig machen, insbesondere bei übermäßigem Konsum. Darüber hinaus zeigen mehrere Studien, dass diese künstlichen Süßstoffe indirekt die Insulinproduktion beeinflussen können, den Appetit anregen, Heißhungerattacken fördern und die Darmflora – die Mikroorganismen, die die ordnungsgemäße Funktion des Darmtrakts regulieren – negativ beeinflussen.
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