Die autistische Puppe, die neueste Erfindung im Barbie-Universum des Mattel-Konzerns, ist nicht unbemerkt geblieben, und das sicherlich nicht wegen ihrer cartoonhaften Gestaltung: Die Augen sind leicht vom direkten Blickkontakt abgewandt; Verhaltensweisen von stimmen, das heißt, sich wiederholende Bewegungen oder Gesten, die Ihnen helfen, sich zu beruhigen oder zu konzentrieren; Kopfhörer mit Geräuschunterdrückung, kleine Antistress-Objekte (Fidget Spinner)Tablets mit Kommunikationssymbolen; Kleidung, die für Kinder mit sensorischen Empfindlichkeiten geeignet ist. Um sich vor möglicher Kritik zu schützen, gab Mattel außerdem bekannt, dass die Puppe in Zusammenarbeit mit der [Name der Organisation/Organisation] entwickelt wurde.Netzwerk für autistische Selbstvertretung (ASAN), eine von autistischen Menschen geleitete Organisation, die dazu beitrug, rein paternalistische Darstellungen der neuen Puppe zu vermeiden.
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Betrachten wir auch die Absichten der autistischen Barbie als positiv („das Bewusstsein für Autismus zu schärfen und Menschen mit dieser Problematik das Spielen mit Puppen näherzubringen“, so die Führungskräfte von Mattel), die unter anderem folgt auf die blinde Barbie, die im Rollstuhl und der mit dem Diabetes vom Typ 1Es ist aber sicherlich kein Zufall, dass die gesamte Welt der Freiwilligenverbände, die sich mit Autismus befassen, und verschiedene wissenschaftliche Gemeinschaften von Ärzten, die diese schwere Erkrankung behandeln, über die eindeutig kommerzielle Entscheidung des Mattel-Konzerns empört waren, von „einfacher Lieferung“ unter dem Motto „…“politisch korrekt“ und von Social-Media-Marketing, angetrieben von den Turbomotoren der Werbe- und Artikelpromotion-Budgets.

Und die kollektive Empörung ist nicht allgemein, sondern sehr gut begründet, was sie umso glaubwürdiger macht.Laut diesen Einwänden ist die autistische Barbie lediglich ein Stereotyp ohne jegliche Grundlage in der Realität, da jeder Mensch mit Autismus seine eigenen, spezifischen Merkmale aufweist. Darüber hinaus lässt sich Autismus, um verstanden zu werden, nicht auf eine Puppe mit technischen Spielereien reduzieren, und soziale Beziehungen – der eigentliche Kern der Diagnose – werden von der Mattel-Puppe nicht repräsentiert. „Ein völlig unzutreffendes Vorgehen, das die Realität beschönigt und gleichzeitig Stereotypen verfestigt“, so Gianluca Nicoletti, Journalist und Autor, Vater des autistischen Jungen Tommy und stets engagiert für … freiwillig Es steht in direktem Zusammenhang mit Autismus. Und das Wort, das im Chor der Empörung am häufigsten ausgesprochen wird, ist ebenfalls … Das Adjektiv, das die autistische Puppe am besten beschreibt: grotesk.
Bildquelle: Mattel/Instagram
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