Die gefährlichsten Bereiche des Hauses

Fast die Hälfte aller Haushaltsunfälle ereignet sich in der Küche. Aber auch das Badezimmer ist definitiv ein gefährlicher Ort.

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In Italien sind Haushaltsunfälle recht häufig und belaufen sich auf etwa vier Millionen pro Jahr. Sie könnten jedoch deutlich reduziert werden, wenn wir uns der Gefahrenbereiche in jeder Wohnung – Küche und Bad – stärker bewusst wären. Diese beiden Bereiche zusammen sind für etwa zwei Drittel aller Haushaltsunfälle verantwortlich. Doch warum sind Küche und Bad die gefährlichsten Bereiche? Und was können wir tun, um Unfälle zu vermeiden?

In der Küche gibt es viele Ursachen für Unfälle. An erster Stelle stehen sicherlich Herde, Backöfen und Fritteusen: Spritzer von kochendem Öl und umkippende Pfannen gehören zu den häufigsten Verletzungsursachen. Ein guter Grund, die richtige Technik zu erlernen. bratenund sorgen Sie dafür, dass es schmackhaft, gesund und sicher ist. Gaslecks können das Kochen gefährlich machen und lassen sich durch gute Wartung und die Benachrichtigung des Gasversorgers bei Problemen oder ungewöhnlichen Vorkommnissen (wie z. B. anhaltendem unangenehmen Geruch) vermeiden.

Und dann ist da noch das Problem mit den Küchenutensilien. In der Küche werden schließlich täglich scharfe Messer, Schneidemaschinen, Reiben und Dosenöffner benutzt.35 % der Verletzungen In der Küche besteht die Gefahr von Verletzungen durch Schneidwerkzeuge. Am häufigsten sind Verletzungen der oberen Extremitäten (Hände und Arme) zu verzeichnen. Besondere Vorsicht sollte bei der Verwendung von Stühlen in der Küche geboten sein, beispielsweise um an Töpfe, Konserven oder Lebensmittel in hohen Regalen zu gelangen.

Was die Fußböden in der Küche betrifft, Wassertropfen, Dämpfe, Kondenswasser oder fettige Rückstände (Öl und Fett) können gefährlich werden. Eine gute Faustregel ist: Wenn Die Böden werden gewaschen Die Küche darf erst betreten werden, wenn alles trocken ist.

Schließlich befinden sich in Küchen die meisten Elektrogeräte (Kühlschränke, Geschirrspüler, Mixer, Toaster) in der Nähe von Spülbecken und Wasseranschlüssen. Die Bedienung elektrischer Geräte mit nassen Händen oder Füßen erhöht das Risiko eines Stromschlags erheblich.
Und nun kommen wir zum anderen heiklen Bereich im Haus: dem Badezimmer. Hier besteht die größte Gefahr, insbesondere für ältere Menschen, in der Rutschgefahr auf nassen Oberflächen: Wasser und Seifenreste verringern die Reibung auf dem Boden sowie in Badewanne und Dusche. In kritischen Bereichen, wie dem Eingang zur Dusche oder Badewanne, ist es ratsam, immer einen Teppich auszulegen. Nur wenige wissen, dass das Wasser aus dem Wasserhahn über 60 °C heiß sein kann und innerhalb von Sekunden schwere Verbrennungen verursachen kann.

Und schließlich sollte auch im Badezimmer, wie in der Küche, das Risiko, das mit dem Kontakt zwischen Wasser und Elektrizität einhergeht, nicht unterschätzt werden: Die Verwendung von Geräten wie Haartrocknern oder Rasierern in der Nähe von mit Wasser gefüllten Waschbecken oder Badewannen kann zu tödlichen Stromschlägen führen.

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