Dove Greenwashing: Die Seife, die die Umwelt mit Plastik verschmutzt

Jährlich werden Seifen im Wert von über 300 Millionen Dollar verkauft, die angeblich umweltfreundlich sein sollen. Doch laut einer Greenpeace-Dokumentation…

Greenpeace, wo

Dove, eine der beliebtesten Seifenmarken im Bereich der Körperpflege, steht aufgrund skrupelloser Greenwashing-Praktiken weiterhin in der Kritik. Ein Dokumentarfilm der britischen Greenpeace-Niederlassung mit dem aufschlussreichen Titel „Toxis Influence – Die dunkle Seite von Dove“ übt scharfe Kritik an der Marke Dove, die zum Unilever-Konzern gehört. Dove investiert jährlich Millionen von Dollar in teure Werbekampagnen, um sich als Vorzeigeprodukt für Umwelt, Nachhaltigkeit und natürliche Schönheit zu präsentieren. Doch in Wirklichkeit sind Dove-Seifen, die allein einen Jahresumsatz von 331 Millionen Dollar generieren, stark umweltbelastend: Sie tragen zur Verbreitung von Plastik bei, das wir vermeiden oder zumindest reduzieren sollten. Und Doves Mutterkonzern Unilever produziert 1.700 Plastiktüten pro Sekunde – eine so große Menge, dass eine ordnungsgemäße Entsorgung unmöglich ist.

Unilever war in Großbritannien bereits von der Wettbewerbsbehörde wegen Greenwashing-Marketing- und Werbekampagnen für Marken wie Dove und Cif untersucht worden. Auch hier wird Dove als umweltfreundliche Seife präsentiert, tatsächlich handelt es sich aber um einen globalen Großhändler für nicht recycelbare Plastikbeutel.

Titelbild von @Alice Russell/Greenpeace

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