Endlich hat jemand bemerkt, dass Ryanair, die ehemalige Billigfluggesellschaft, ihre Kunden mit undurchsichtigen Zusatzgebühren bei jeder Gelegenheit abzockt. Nach einer Untersuchung der italienischen Wettbewerbsbehörde (Autorità Garante della Concorrenza e del Mercato) hat die Fluggesellschaft zugesagt, rund 100.000 Passagiere mit 1,5 Millionen Euro für zu viel gezahlte Check-in-Gebühren zu entschädigen. Diese Geschäftspraxis, die von Ryanair und anderen Fluggesellschaften weit verbreitet angewendet wird, gilt als unlauter, da sie gegen die Artikel 21 und 22 des italienischen Verbraucherschutzgesetzes verstößt. Die Rückerstattung gilt für Passagiere, die zwischen 2021 und 2023 zusätzliche, teils überhöhte Gebühren für den Check-in am Flughafen entrichtet haben, sowie für diejenigen, die unberechtigterweise zu viel für Handgepäck bezahlt haben. Das Unternehmen hat sich außerdem verpflichtet, die Reisebedingungen (und die damit verbundenen Preise) transparenter zu gestalten. Es bleibt zu hoffen, dass diese kleine Razzia gegen Ryanair anderen Fluggesellschaften, die ähnliche unlautere Praktiken anwenden, als Warnung dient.
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