Es stimmt nicht, dass es für Frauen schwieriger ist, ihre Muskeln zu stärken.

Die Auswirkungen von Sport sind bei Frauen und Männern nahezu identisch. Männer verfügen dank Testosteron über mehr Muskelmasse.

Eine Frau trainiert mit Gewichten, um ihre Muskeln zu stärken.

Männer haben aus einem bestimmten Grund eine größere Muskelmasse als Frauen: Ab der Pubertät produzieren sie eine größere Menge an Muskelgewebe. Testosteron, Das Hormon, das die Muskelproteinsynthese anregt, ist bei Männern deutlich stärker ausgeprägt als bei Männern (bis zu 15-mal höher), was zu mehr Muskelmasse und Kraft sowie einer verstärkten Muskelfaserbildung beiträgt. Dennoch ist es absolut falsch, dass es für Frauen schwieriger sei, durch körperliches Training Muskeln aufzubauen als für Männer. Dies ist eine weit verbreitete Falschmeldung, die längst widerlegt wurde. Meta-Analyse veröffentlicht im Februar 2025 in der Zeitschrift Peer J.

Die Forschung mit dem Titel „Geschlechtsunterschiede bei absoluten und relativen Veränderungen der Muskelgröße nach Widerstandstraining bei gesunden Erwachsenen: eine systematische Übersichtsarbeit mit Bayes'scher Metaanalyse“ (übersetzt ins Italienische: „Geschlechtsunterschiede bei absoluten und relativen Veränderungen der Muskelgröße nach Widerstandstraining bei gesunden Erwachsenen: eine systematische Übersichtsarbeit mit Bayes'scher Metaanalyse“), analysiert 29 studium Die Studie umfasste gesunde Erwachsene (18–45 Jahre), bei denen Männer und Frauen das gleiche Trainingsprotokoll absolvierten. Zum Forschungsteam gehörten Wissenschaftler der Deakin University (Australien), der Parker University (USA) und der University of Edinburgh (Großbritannien). Die Ergebnisse sind sehr interessant:

  • In absoluten Zahlen (z. B. Umfang in Zoll oder Muskelfläche), Männer erhöhen ihre Muskelmasse etwas mehr bei Frauen. Der beobachtete Effekt ist jedoch sehr gering.
  • Im Vergleich (d. h. die prozentuale Zunahme im Vergleich zur anfänglichen Muskelmasse), Männer und Frauen wachsen praktisch im gleichen Tempo.
  • Der absolute Unterschied erklärt sich hauptsächlich dadurch, dass Männer im Durchschnitt von Natur aus über eine größere Muskelmasse verfügen, und nicht dadurch, dass sich die Muskeln von Frauen „schlechter entwickeln“.
Eine Frau führt Übungen mit dem eigenen Körpergewicht durch, um ihre Muskeln zu stärken.

Die Situation ändert sich, wenn körperliche Aktivität darauf abzielt GewichtsverlustIn diesem Fall neigen Frauen dazu, eine höherer Körperfettanteil.

Dies liegt hauptsächlich an physiologischen und hormonellen Faktoren und nicht an einer verminderten Trainingseffektivität.

Die Hauptgründe sind:

  • Östrogene: Sie begünstigen eine stärkere Ansammlung von Unterhautfettgewebe, insbesondere an Hüften, Gesäß und Oberschenkeln.
  • Fortpflanzungsfunktion: Ein gewisser Körperfettanteil ist wichtig für die Produktion von Sexualhormonen, die Regelmäßigkeit des Menstruationszyklus und möglicherweise auch für Schwangerschaft und Stillen.
  • Unterschiede in der Körperzusammensetzung: Männer haben im Durchschnitt mehr Muskel- und Knochenmasse, während Frauen einen höheren Anteil an essentiellem Fettgewebe aufweisen.

Aus diesem Grund gibt es auch einen Unterschied bei den sogenannten essentielle Fettsäuren, das heißt, das Fett, das für die normale Funktion des Körpers notwendig ist:

  • Männer: circa 2-5% des Körpergewichts.
  • Frauen: circa 10-13%.

Dieser Unterschied ist physiologischer Natur und bedeutet nicht zwangsläufig einen schlechteren Gesundheitszustand oder eine geringere Leistungsfähigkeit: Es handelt sich lediglich um ein biologisches Merkmal der durchschnittlichen Körperzusammensetzung der beiden Geschlechter.

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