Pestizide im Mineralwasser: in 14 Marken enthalten

Die Laborstudie wurde von Il Salvagente durchgeführt. Die Grenzwerte entsprechen den gesetzlichen Vorgaben, aber das ist keine gute Nachricht für die Verbraucher.

Wasser

Italiener gehören zu den weltweit größten Mineralwasserkonsumenten, doch nur wenige wissen, dass diese auch Spuren von Pestiziden enthalten. Der Test von Il Salvagente umfasste Laborproben von 18 Marken: Panna, Levissima, Sant'Anna, Rocchetta, Saguaro (Lidl), Ferrarelle, San Benedetto Popoli – Fonte Primavera, Lete, Guizza Fonte Vallereale, Uliveto, Eva, Vitasnella, Brioblu, Fiuggi, San Pellegrino, Fonte Essenziale, Lauretana und Evian. Das Ergebnis ist ernüchternd: 14 von 18 Marken, also über 77 Prozent, enthalten Spuren von Pestiziden, obwohl diese innerhalb der gesetzlichen Grenzwerte liegen (0,1 Mikrogramm für ein einzelnes Pestizid und 0,5 Mikrogramm für die Summe mehrerer Pestizide).

Lediglich vier der untersuchten Mineralwässer wiesen keine Spuren von Pestiziden auf: Acqua Panna natural, San Benedetto Ecogreen natural, Evian natural in Glasflaschen und Fonte essenziale natural. Die Ergebnisse sind keine gute Nachricht für Verbraucher, auch wenn Mineralwasserhersteller das Problem gerne herunterspielen und auf einen wichtigen, produktionsunabhängigen Aspekt verweisen: Pestizidspuren sind allgegenwärtig – in der Luft, im Boden und im Wasser. Und genau hier sollten wir ansetzen, um ihren Einsatz zu reduzieren.

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