Ein offener Wohnbereich ist unerlässlich, wenn der Platz begrenzt ist und optimal genutzt werden muss. Er kann aber auch eine architektonische Lösung sein, die auf Raum, Licht und Geselligkeit abzielt. Ein offener Raum bietet in jedem Fall genau diese Vorteile: Er erhöht die Helligkeit der gesamten Wohnung, verbessert nicht nur den verfügbaren Platz, sondern auch die Funktionalität und das Wohlbefinden der Bewohner und Gäste. Kurz gesagt: Durch den Wegfall von Wänden und Türen wirkt der Raum größer und luftiger, selbst wenn die tatsächliche Wohnfläche gleich bleibt.
Um jedoch unabhängig vom jeweiligen Projekt einen offenen Wohnraum zu schaffen, gibt es einige Regeln, von denen einige einfach zu befolgen sind.
Themenverzeichnis
Die Mauern sollen abgerissen werden
Wenn es sich um eine Frage von nichttragenden Wänden handelt, kann entfernt werden, um eine einheitliche Umgebung zu erstellen, und es sind keine Berechtigungen erforderlich. Wenn stattdessen die Wände sind tragend oder strukturell. Sie lassen sich nicht einfach eliminieren; technische Prüfungen und ein Projekt sind erforderlich. In jedem Fall ist die Position von elektrische, Sanitär- und EntwässerungssystemeTheoretisch ist mit einem guten Renovierungsprojekt alles möglich, aber in der Praxis kann ein Umzug erhebliche Auswirkungen auf das Budget haben.
Visuelle Trennungen
Ein funktionaler offener Raum ist nicht einfach ein einzelner, unidentifizierter Raum. Man kann die Bereiche durch visuelle Effekte und ein paar subtile Details voneinander abgrenzen:
- Küche: mit Insel oder Halbinsel, wechselndem Bodenbelag, spezieller Beleuchtung.
- Mittagsbereich: mit einem Tisch in der Nähe der Küche oder sogar mit einer zentralen Hängelampe.
- Wohnzimmer: mit einem Sofa, einem Teppich, einem Bücherregal oder einem niedrigen Schrank als Raumteiler.
Was den Bodenbelag angeht, ist es am besten, ihn im gesamten offenen Raum so einheitlich wie möglich zu gestalten.
Leichte Elemente anstelle von Wänden
Sobald Sie eine oder mehrere Wände entfernt haben, können Sie mit wenigen leichten Elementen im offenen Raum wieder ein Gefühl der Abgrenzung schaffen und ihn so funktionaler und einladender gestalten. Der Schlüssel liegt darin, zu trennen, ohne ihn einzuengen.
Dies sind die effektivsten Alternativen:
- Kücheninsel mit Theke.
- Bibliothek doppelseitig.
- Innenliegende Glasfenster aus Eisen und Glas oder auch Spiegel, die den Raum optisch vergrößern.
- Das Sofa steht „in der Mitte des Raumes“.
- Schiebepaneele oder Vorhänge zur flexiblen Raumtrennung.
Licht und Wege
Die Lichtpunkte und Wege im Haus werden von grundlegender Bedeutung, wenn man sich entscheidet, einen offenen Wohnbereich zu gestalten.
- Halten Sie einen freien Durchgang zwischen Eingang, Küche und Fenstern, sonst verliert das Haus an Tiefe und sogar Stil.
- Um einen harmonischen Übergang zwischen Küche und Wohnzimmer zu schaffen, sollten einheitliche Farben verwendet werden.
- Planen Sie mehrere Beleuchtungspunkte ein: Strahler, Pendelleuchten über dem Tisch, indirekte Beleuchtung im Wohnzimmer.
Schließlich sollten Sie einige praktische Aspekte nicht unterschätzen. Eine Küche in einem offenen Wohnbereich, der den gesamten Wohnraum umfasst, muss so gestaltet sein, dass keine übermäßigen unangenehmen Gerüche entstehen. Eine Dunstabzugshaube kann beispielsweise unerlässlich sein.
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