Mikroplastik in den Arterien erhöht das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall.

Einer im New England Journal of Medicine veröffentlichten Studie zufolge vervierfacht sich das Herzinfarktrisiko. Die einzige Lösung ist die Reduzierung des Plastikverbrauchs.

Mikroplastik in den Arterien erhöht das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall.

Einer Anfang 2024 veröffentlichten Studie zufolge erhöhen Mikroplastikpartikel, die sich in arteriellen Plaques ansammeln – welche aus einer Mischung aus Cholesterin, Fettsubstanzen, Zellabfall, Kalzium und einem Blutgerinnungsprotein namens Fibrin bestehen –, das Risiko eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls exponentiell. ictusAn der Studie nahmen 257 Erwachsene (alle von Arteriosklerose betroffen) teil, bei 150 von ihnen wurden Mikroplastikpartikel aus den Plaques entfernt. Die Forschungsergebnisse wurden am 7. März veröffentlicht. New England Journal of MedicineDie Studie zeigte, dass Menschen mit Zahnbelägen, die Mikroplastik enthielten, ein mehr als vierfach höheres Risiko hatten, in den folgenden drei Jahren einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden oder an irgendeiner Ursache zu sterben.

Bereits 2022 wertete eine Gruppe amerikanischer Forscher der University of California, San Francisco, unter der Leitung von Tracey Woodruff, 24 Studien an Nagetieren aus und kam zu dem Schluss, dass die Aufnahme von Mikroplastik schädliche Auswirkungen auf deren Verdauungs-, Atmungs- und Fortpflanzungssystem hat. Dies bedeutet, dass Mikroplastik das Risiko für Darmkrebs und Unfruchtbarkeit erhöhen kann. Obwohl die genauen Folgen von Mikroplastik für den menschlichen Körper noch nicht vollständig erforscht sind, empfehlen Wissenschaftler einhellig, die Produktion und den Verbrauch von Plastik so weit wie möglich zu reduzieren.

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