2026 wird das Rekordjahr in der Geschichte hinsichtlich der Anzahl der Brände sein.

Wissenschaftler warnen: beispiellose Hitzewellen. Und solch hohe Temperaturen begünstigen Waldbrände.

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Den Daten der ersten Monate zufolge wird 2026 das schlimmste Jahr in der Geschichte hinsichtlich der Anzahl der Brände sein.

Laut Analysen der wissenschaftlichen Gruppe World Weather Attribution brannten zwischen Januar und April 2026 weltweit über 150 Millionen Hektar Land ab : etwa 20 % mehr als beim bisherigen Rekord und über 50 % mehr als im Durchschnitt der letzten Jahre.

Die bisher am stärksten betroffenen Gebiete sind:

  • großen Teilen Subsahara-Afrikas;
  • Asien (Indien, Myanmar, Thailand, China, Laos);
  • Südamerika;
  • In mehreren Regionen der USA, Kanadas und Australiens beginnt nun die kritische Phase.

Allein in Afrika brannten rund 85 Millionen Hektar Land ab – die höchste jemals für diese Jahreszeit verzeichnete Fläche und 23 Prozent mehr als der bisherige Rekord. Am stärksten betroffen sind West- und Südafrika, mit besonders heftigen Bränden in Ländern wie Senegal, Gambia, Mauretanien und Südafrika.

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In Asien waren die ersten Monate des Jahres 2026 vor allem von einer schweren Brand- und Smogkrise in Süd- und Südostasien geprägt, die durch extreme Hitze und Dürre noch verschärft wurde. Die Folge: 44 Millionen Hektar Land verbrannten – 40 Prozent mehr als der bisherige Rekordwert von 2014. 

Die am stärksten betroffenen Gebiete waren:

  • Nordthailand
  • Myanmar
  • Laos
  • Nordostindien
  • Teil Südchinas

Was Europa betrifft, so sind laut dem Europäischen Waldbrandinformationssystem (EFFIS) bis Ende März 2026 in der EU bereits rund 54 Hektar abgebrannt: mehr als der historische Durchschnitt für diese Jahreszeit.

Die am stärksten betroffenen Länder Anfang 2026 waren:

  • Spanien;
  • Südfrankreich;
  • Portugal;
  • einige Gebiete Italiens und Griechenlands.

Doch was sind die Hauptursachen für den weltweiten Rekordanstieg an Bränden? Die Hauptursache ist der globale Temperaturanstieg mit starken Klimaschwankungen:

  1. Die sehr regnerischen Monate im Jahr 2025 führten zu einem enormen Wachstum von Gras und Vegetation;
  2. Dann, Anfang 2026, traten deutlich wärmere und trockenere Bedingungen ein;
  3. Die gesamte Vegetation wurde in „Brennstoff“ für die Brände umgewandelt. 

Wissenschaftler erklären, dass dieses Muster aus extremen Regen- und Trockenperioden durch die globale Erwärmung häufiger geworden ist. Darüber hinaus erhöht das wiederkehrende El Niño- Phänomen das Risiko von Dürren und Hitzewellen in vielen afrikanischen Regionen.

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