„Geschichtenerzählende Mütter“: In Rom tauschen Mütter die Geschichten aus, die sie als Kinder gehört haben.

Das gemeinsame Lesen und Erzählen von Märchen bietet somit Gelegenheiten, sich zu treffen, eine Gemeinschaft zu bilden und Zeit miteinander zu verbringen.

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Alles begann mit dem Ausbruch einer Mutter nordafrikanischer Herkunft, die Andrea Satta in seiner Kinderarztpraxis erzählte, dass sie sich einsam und isoliert fühle , obwohl sie schon lange in Rom lebe. Aus diesem Vertrauen heraus suchte Satta nach einem anderen Weg, eine Verbindung herzustellen: Anstatt sie nach ihren Erfahrungen als Migrantin oder ihren Schwierigkeiten zu fragen, fragte er sie, wie sie als Kind eingeschlafen sei . Und aus dieser Begegnung und der daraus resultierenden Frage entstand ein kleines, aber wirkungsvolles Projekt.

„Mamme Narranti“ ist ein Projekt von Andrea Satta , Kinderarzt und Sänger der Band Têtes de Bois, das vor etwa zwanzig Jahren in seiner Kinderarztpraxis am Stadtrand von Rom ins Leben gerufen wurde. Die Idee ist einfach und doch einzigartig: die Kindheitserinnerungen von Müttern – sowohl italienischen als auch internationalen – zu nutzen, um Beziehungen und Gemeinschaft zu stärken.

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Mütter erzählen Märchen, Kinderreime oder Geschichten aus ihrer Kindheit, die ihnen früher beim Einschlafen vorgespielt wurden. Im ursprünglichen Projekt werden diese Geschichten in Gruppentreffen geteilt, wodurch eine Art kollektives Erzählen entsteht.

 Im Wesentlichen Das Märchen ist der Vorwand, um sich zu treffenEs ermöglicht Menschen, die sonst vielleicht keine Gelegenheit hätten, miteinander zu sprechen, etwas sehr Persönliches auszutauschen, ohne dabei von kulturellen, sprachlichen oder sozialen Unterschieden auszugehen.

Ziel des Projekts ist:

  • Begegnungen und Dialoge zwischen Kulturen förderndurch eine gemeinsame Erfahrung
  • Einsamkeit und Isolation bekämpfeninsbesondere Frauen, die weit entfernt von ihrem Heimatland leben
  • creare gegenseitige Neugier, anstatt die Beziehung auf Mitleid oder dem Gedanken, dem anderen „zu helfen“, zu gründen.
  • baue einen Gemeinschaft rund um Familien und Kinder
  • Familienerinnerungen, Sprachen und Traditionen wertschätzen und in ein gemeinsames Erbe verwandeln.

Der Chat „Mamme Narranti“ umfasst 180 Mütter aus 30 verschiedenen Ländern , die sich seit etwa 16 Jahren treffen.

Die Facebook-Seite hat über 2.400 Follower.

Bildquelle: Narrative Moms von Andrea Satta/Facebook

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