So nutzt der Buchhalter KI als Assistent

Zunächst einmal für die Steuererklärung. Doch Software, die Fachleute überflüssig macht, wird immer beliebter.

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Buchhalter befürchten, einen erheblichen Teil ihres Geschäfts aufgrund von Software zu verlieren, die KI bei Steuererklärungen einsetzt.

Theoretisch übernimmt KI Assistenzaufgaben auf folgende Weise: 

  1. Sammeln Sie die Dokumente
    Rechnungen, CU-Unterlagen, Quittungen, Kontoauszüge, Verträge, frühere Erklärungen usw.
  2. KI liest und organisiert Daten
    Es kann automatisch Beträge, Daten, Lieferanten, Mehrwertsteuer, Ausgabenkategorien extrahieren und fehlende Dokumente oder Anomalien melden.
  3. Führt Vorprüfungen und Berechnungen durch.
    Es kann beispielsweise Rechnungen und Aufzeichnungen vergleichen, Duplikate oder verdächtige Klassifizierungen identifizieren und einen Entwurf der Buchhaltung erstellen.
  4. Der Buchhalter prüft
    Das ist der entscheidende Punkt: Der Fachmann prüft die Ergebnisse der KI, wendet die Steuervorschriften an und entscheidet, was korrekt ist.
  5. Bereiten Sie Ihre Steuererklärung vor
    KI kann die Vorbereitung beschleunigen, die Einreichung und die berufliche Verantwortung bleiben jedoch je nach Dienstleistung und zugewiesenem Auftrag beim Buchhalter.

Das Problem entsteht dadurch, dass aktuelle Software bereits einen Großteil der Arbeit automatisieren kann: Rechnungserfassung, Buchhaltung, Kategorisierung von Banktransaktionen, Datenabruf aus dem Steuerinformationssystem und andere wiederkehrende Aufgaben. Zudem sind diese Softwarelösungen so konzipiert, dass sie alle lokalen Steuervorschriften berücksichtigen und somit den Bedarf an Steuerberatern reduzieren. In Deutschland verklagte die Steuerberaterkammer Berlin (das deutsche Pendant zur italienischen Steuerberaterkammer) im Februar 2026 das Tax-Tech-Unternehmen Accountable , das ein Produkt namens „KI-Steuerberater“ anbietet . Im Kern des Streits geht es darum, wie weit KI-Software in der Steuerberatung gehen kann, ohne rechtlich zu einer Tätigkeit zu werden, die Steuerberatern vorbehalten ist. Accountable argumentiert genau gegenteilig. Das Unternehmen betont, es handele sich eindeutig um ein digitales Produkt und nicht um eine Person und sieht den Fall als potenzielle Grundsatzentscheidung für das Verhältnis zwischen KI und regulierten Berufen wie dem der Steuerberater.

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