Sie empfinden Angst und Stress, Ruhe und Unruhe, erkennen ihre Fütterer und passen ihr Verhalten ihrer Stimmung an. Sie sind sehr neugierig und erkunden ihre Umgebung, wenn sie ruhig sind. Schildkröten erleben Emotionen, die man als Stimmungen bezeichnen kann, und besitzen – anders als man lange annahm – kein rein instinktives Gehirn.
Die Entdeckung wurde von einer Gruppe von Forschern der Universität Lincoln im Vereinigten Königreich gemacht. eine Studie in der wissenschaftlichen Zeitschrift veröffentlicht TiererkenntnisWissenschaftler verwendeten ein Test auf kognitive Verzerrung, eine Technik, die auch bei Menschen und in Studien an Säugetieren und Vögeln angewendet wird, um zu beurteilen, wie ein Individuum mehrdeutige Situationen interpretiert, wenn es sich in einer positiven oder negativen Stimmung befindet, und konzentrierten sich in ihrer Analyse auf eine Gruppe von 15 Schildkröten mit rote Beine (Chelonoidis carbonaria).
Ihre Reaktionen, beispielsweise auf die verschobenen Futternäpfe oder auch auf ungewöhnliche Gegenstände, zeigten, dass die Schildkröten unterschiedliche Emotionen empfinden können: Manche ignorierten Hindernisse, andere zogen sich in ihre Panzer zurück, wieder andere erreichten ruhig den Napf, und manche zeigten deutliche Anzeichen von Stress. Unterschiedliche Stimmungen, Emotionen, die länger als nur ein paar Augenblicke anhielten: allesamt Beweise für ein Gehirn, das alles andere als flach ist.
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