Theoretisch bringt eine Billigfluggesellschaft Tausende von Passagieren an die Flughäfen, die dort konsumieren und Einnahmen generieren (Parkgebühren, Geschäfte, Restaurants, Mietwagen). In der Praxis erhalten diese Unternehmen jedoch hohe Fördergelder, um Flüge zu verschiedenen italienischen und europäischen Flughäfen anzubieten. Diese Mehrkosten werden dann an die Passagiere weitergegeben, die aufgrund erhöhter Flughafengebühren höhere Ticketpreise und gestiegene Preise in Bars und Restaurants zahlen (3 € für eine Flasche Mineralwasser und jetzt 2 € für einen Kaffee).
Im Jahr 2025 erhielten Billigfluggesellschaften rund 4 Milliarden Euro von europäischen Flughäfen; im Jahr 2024 waren es 3,6 Milliarden Euro, wovon der größte Anteil an Ryanair ging (rund 1,5 Milliarden Euro). Geschätzte 1,9 Milliarden Euro), gefolgt von Wizz Air (über 650 Mio.) und anderen Unternehmen. Dieses Geld, das offiziell von den Betreibergesellschaften der 320 europäischen Flughäfen aufgebracht wird, stammt auch aus verschiedenen staatlichen, regionalen und lokalen Beiträgen. Immer mit dem Ziel, den Tourismus durch Billigfluggesellschaften zu fördern. Hinzu kommen Gelder der Europäischen Union, die Subventionen für Fluggesellschaften ebenfalls verbietet. Ein Beispiel? Die Europäische Kommission hat Anreize in Höhe von insgesamt genehmigt. 120 Millionen Euro zur Unterstützung der Einführung neuer Flugrouten von und zu kalabrischen Flughäfen. Ein weiteres Beispiel ist die kommerzielle Vereinbarung zwischen dem Betreiber des Flughafens Fiumicino in Rom und Wizz Air., das sammelt 18–20 Millionen Euro pro Jahr für die Aufrechterhaltung des Flugbetriebs am Flughafen der Hauptstadt.
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