Veoza: Zweifel am Wechseljahresmedikament

Die italienische Arzneimittelbehörde warnt: Es kann die Leber schädigen. Zu den Symptomen gehören Müdigkeit, Juckreiz und dunkler Urin.

Veoza

Seit der Zulassung durch verschiedene amerikanische, europäische und italienische Behörden hat sich Veoza zu einem sehr gefragten Medikament entwickelt. Grund dafür ist seine Wirksamkeit gegen Hitzewallungen in den Wechseljahren, die besonders in der ersten Phase sehr belastend sind. Das Besondere an diesem Medikament (dessen Wirkstoff Fezolinetant ist) ist, dass es ein nicht-hormonelles Präparat zur Behandlung einer der häufigsten Beschwerden in den Wechseljahren ist. Veoza wirkt folgendermaßen: Fezolinetant ist ein Antagonist des Neurokinin-3-Rezeptors (NK3), der an der Regulierung der Körpertemperatur im Gehirn beteiligt ist. Durch die Bindung an diesen Rezeptor blockiert Fezolinetant dessen Wirkung und trägt so zur Linderung von Hitzewallungen bei. Menopause.

Das Problem entstand jedoch nach der erfolgreichen Vermarktung von Veoza, da neuere Erkenntnisse zeigten, dass das Medikament Leberschäden verursachen kann. Dies veranlasste die italienische Arzneimittelbehörde (AIFA) zu einem direkten Eingreifen, wobei sie die folgenden Punkte deutlich bekräftigte:

  • Dies ist ein Arzneimittel, bei dem „schwere Leberschäden im Zusammenhang mit Fezolinetant beobachtet wurden“.
  • Bevor Sie Veoza einnehmen, sollte – ausschließlich unter strenger ärztlicher Aufsicht – ein Leberfunktionstest durchgeführt werden. Veoza darf nur eingenommen werden, wenn bestimmte, von der AIFA dokumentierte Leberfunktionswerte ermittelt wurden. diese Notiz.
  • In jedem Fall müssen alle Anwender von Veoza monatlich Leberfunktionstests durchführen lassen, um die erforderlichen Werte zu bestätigen.

Abschließend ist es wichtig, dass Frauen, die Veoza zur Linderung von Hitzewallungen im Zusammenhang mit den Wechseljahren anwenden, ihren Arzt umgehend informieren, wenn bei ihnen folgende Symptome auftreten:

  • Müdigkeit
  • Juckreiz
  • Ittero
  • Dunkler Urin
  • helle Hocker
  • Bauchschmerzen
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Reduzierter Appetit

Abschließend sei noch erwähnt, dass Veoza in Italien und Europa von der niederländischen Niederlassung des japanischen Unternehmens Astellas Pharma SpA vertrieben wird. Astellas Pharma SpA entstand 2005 aus dem Zusammenschluss der ehemaligen Unternehmen Yamanouchi Pharmaceutical und Fujisawa Pharmaceutical. Ersteres war im Bereich urologischer Arzneimittel und chemischer Synthese tätig, letzteres im Bereich Transplantation/Immunologie und Fermentationstechnologie.

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