Sofficini haben zwei Vorteile: Sie sind einfach zuzubereiten und bei Kindern sehr beliebt, auch dank gezielter Marketingkampagnen. Doch was steckt eigentlich in ihnen? Und welche fragwürdigen Inhaltsstoffe finden sich in diesen Produkten? Beginnen wir mit den Durchschnittswerten: 100 Gramm Sofficini enthalten etwa 250 Kalorien, 15 Gramm Fett, 20 Gramm Kohlenhydrate und 10 Gramm Eiweiß. Sie sind außerdem recht salzig, im Durchschnitt mit 2 Gramm pro Stück. Das bedeutet, dass Sofficini kalorienreich, salzreich und proteinarm sind. Eine Standardportion Findus Sofficini, die in der Regel zwei Stück entspricht, kann je nach Geschmacksrichtung und Zubereitungsart zwischen 400 und 600 Kalorien enthalten (die frittierte Variante hat natürlich mehr Kalorien).
Und ausgehend vom Marktführer Findus entdeckte die Monatszeitschrift Il Salvagente durch einige Tests und die Angaben auf den Etiketten eine Reihe von Zutaten, die in verschiedenen italienischen Weichkäsesorten mit Sicherheit ungesund sind.
- Findus Sofficini in der Basisversion. Die beiden Hauptzutaten, Mozzarella und Tomaten, werden mit einer überdurchschnittlich großen und daher übermäßigen Menge Rapsöl kombiniert. Schinkenvarianten, die stets mit Mozzarella gereicht werden, enthalten Glukosesirup und Polyphosphate, die bei industriell hergestelltem Kochschinken ebenfalls nicht mehr verwendet werden, da sie als gesundheitsschädlich gelten.
- Panzerotti Bofrost und Conad. In beiden Fällen wird ein übermäßiger Anteil an Schweinefett festgestellt, das aufgrund seiner Fähigkeit, hohen Kochtemperaturen standzuhalten, verwendet wird und eine sehr reichhaltige Quelle für gesättigte Fettsäuren und Cholesterin darstellt.
- Panciottini von Tre Mulini (Eurospin). Sie enthalten Sonnenblumenöl mit niedrigem Ölsäuregehalt (der Rauchpunkt muss daher unbedingt niedrig sein) und Maisstärke, ein Zusatzstoff, der dazu beiträgt, Form und Konsistenz des Produkts zu erhalten, aber auch zu einem raschen Anstieg des Rauchpunkts führt. Glykämie.
- Bonduelle Cuddles. Neben dem Gemüse finden wir auch Maisstärke und Hefeextrakt, einen Geschmacksverstärker, der wiederum Mononatriumglutamat enthält.
- Coop- und Conad-Ascolana-Oliven. Neben den Oliven gibt es auch gehacktes Rind- und Schweinefleisch, das mit dem Konservierungsmittel Natriumnitrit verarbeitet wurde.
Lesen Sie auch:
- Fischstäbchen: Alle kritischen Punkte in zwei Tests
- Mit Pestiziden belastete Bananen: Prozentsatz verdreifacht
- Kaffeekapseln: Sie alle enthalten giftige Substanzen und Pestizide.
- Ferrero betreibt Greenwashing: Das Unternehmen predigt Nachhaltigkeit, zahlt seinen Arbeitern aber durch Outsourcing nur 5 Euro pro Stunde.
Möchten Sie eine Auswahl unserer Nachrichten sehen?
- Abonnieren Sie unseren Newsletter klicken Sie hier;
- Wir sind auch dabei Google NewsAktivieren Sie den Stern, um uns zu Ihren bevorzugten Quellen hinzuzufügen;
- Folgen Sie uns auf Facebook, Instagram e Pinterest.

