Die Chinesen spielen stets auf zwei Ebenen. Sie reden von Nachhaltigkeit und schwören, die Klimakrise zu bekämpfen, doch ihre Priorität ist immer das Geschäft, selbst wenn dies zur Verschärfung der Umweltsituation beiträgt. Am Rande von Shanghai, Chinas faktischer Wirtschaftshauptstadt, ist eine regelrechte Satelliten-Skistadt entstanden, in der man diesen Sport das ganze Jahr über ausüben kann. Sie ist gigantisch und gilt mit 350 Quadratmetern Fläche und 90 Quadratmetern Pisten als das größte Skigebiet der Welt. Ski.
Im Inneren findet sich alles, was für ein wahres Disneyland für Skifahrer nötig ist: Fünf-Sterne-Hotels, Geschäfte, ein nachgebautes Themendorf sowie detailgetreue Berghütten, Parks und Gewässer. Um ganzjährig Schneesicherheit zu gewährleisten, kommen in Pudong, dem Shanghaier Stadtteil, in dem sich das Mega-Skigebiet befindet, 72 Kältemaschinen und 33 Schneekanonen zum Einsatz.
Und hier kommen wir zur vorgetäuschten Nachhaltigkeit. Die chinesischen Behörden präsentieren das gesamte Vorhaben als „Maßnahme zur Bekämpfung der Klimakrise“, doch das genaue Gegenteil ist der Fall. Diese Projekte verschärfen die Situation auf unserem Planeten erheblich, erhöhen den Ausstoß von Schadstoffen und verändern das natürliche Klima der Region. Einmal mehr haben die Chinesen bewiesen, dass sie wahre Meister ihres Fachs sind. Greenwashing.
Bildquelle: Fanpage
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