Themenverzeichnis
Was bewirkt Serotonin?
- Serotonin ist eng mit Stimmung und psychischem Wohlbefinden verbunden.Ein ausreichender Serotoninspiegel trägt zu einem Gefühl der Gelassenheit und Ruhe bei, während ein Serotoninmangel häufig mit Depressionen, Angstzuständen und Reizbarkeit in Verbindung gebracht wird.
- Reguliert den Appetit, und fördert ein Sättigungsgefühl nach dem Essen. Dadurch wird emotionaler Hunger und übermäßiges Essen, das zu einer Gewichtszunahme führen kann, verhindert.
- Es fördert die Darmmotilität: Serotonin ist in großen Mengen im Magen-Darm-Trakt vorhanden, wo es eine Rolle bei der Steuerung des Stuhlgangs spielt und in Verdauung.
- Verbessert den Schlaf: Serotonin trägt zur Produktion von Melatonin bei, einem weiteren essentiellen Neurotransmitter, der einen guten Schlaf fördert und somit dazu beiträgt, einen guten zirkadianen Schlaf-Wach-Rhythmus aufrechtzuerhalten.
- Es wirkt sich positiv auf die Körpertemperatur aus: Serotonin hilft bei der Regulierung der Körpertemperatur und spielt eine Rolle bei der Thermoregulation.
- Serotonin, das in Blutplättchen vorkommt, Es ist außerdem am Blutgerinnungsprozess beteiligt und trägt zur Vasokonstriktion (Verengung der Blutgefäße) und zur Wundheilung bei.
- Es hat einen positiven Einfluss Serotonin beeinflusst die sexuelle Aktivität und steigert das Verlangen nach körperlicher Nähe. Es interagiert mit den Zentren, die die sexuelle Erregung regulieren. Insbesondere kann es die Aktivität anderer Botenstoffe wie Dopamin modulieren, einem Neurotransmitter, der an sexueller Motivation und Lustempfindung beteiligt ist.
Nahrungsmittel zur Steigerung des Serotoninspiegels
- Eier
- Lachs
- Kabeljau
- Parmesan
- Käse
- Truthahn und Huhn
- Erdnüsse
- Sesamsamen
- frisches Obst wie Bananen, Kirschen, Ananas und Pflaumen
Aktivitäten Bewegung zur Steigerung des Serotoninspiegels
Sport kann den Serotoninspiegel erhöhen, insbesondere bei regelmäßiger Ausübung. Aber auch leichtere und einfachere körperliche Aktivitäten können ausreichen: gehen, Spazierengehen, Joggen und Laufen. All diese Sportarten, insbesondere wenn sie im Freien ausgeübt werden, fördern die Serotoninsynthese und sind daher sehr empfehlenswert: Sie wirken sich positiv auf den Körper und das allgemeine Wohlbefinden aus und tragen dank der natürlichen Serotoninproduktion auch zu einem Gefühl der inneren Ruhe bei. einige wissenschaftliche Studien, Dank eines Trainings, das den Serotoninspiegel erhöht, verbessern sich die kognitiven Fähigkeiten, was positive Auswirkungen hat für die Erinnerung und zur Konzentration.
Medikamente zur Steigerung des Serotoninspiegels: Gegenanzeigen und Nebenwirkungen
Medikamente, die den Serotoninspiegel erhöhen, werden im Allgemeinen zur Behandlung von Erkrankungen wie Depressionen eingesetzt. AngstZwangsstörungen und andere psychische Erkrankungen. Diese Medikamente wirken primär, indem sie die Menge des im Gehirn verfügbaren Serotonins erhöhen und so die Stimmung und das emotionale Wohlbefinden verbessern. Die am häufigsten verwendeten und verschriebenen Medikamente sind SSRIs (Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer)Sie wirken, indem sie die Wiederaufnahme von Serotonin in die Neuronen blockieren und so das Serotonin über einen längeren Zeitraum verfügbar machen. Zu dieser Kategorie gehören beispielsweise:
- Fluoxetin (Prozac)
- Sertralin (Zoloft)
- Citalopram (Celexa)
- Escitalopram (Lexapro)
- Paroxetin (Paxil)
Die Kontraindikationen dieser Medikamente sind jedoch nicht sekundär, sondern können tatsächlich zu Folgendem führen:
- Gastrointestinale WirkungenÜbelkeit, Durchfall, Verstopfung.
- Schlafstörung: Schlaflosigkeit oder Schläfrigkeit.
- Erhöhtes SuizidrisikoBei einigen Patienten, insbesondere bei jungen Patienten (unter 25 Jahren), können SSRIs das Risiko von Suizidgedanken oder Selbstverletzungen erhöhen, insbesondere zu Beginn der Behandlung.
- Disfuzione sessuale: verminderte Libido, Schwierigkeiten beim Erreichen eines Orgasmus.
- Serotonin-SyndromEin seltenes, aber schwerwiegendes Risiko, das bei gleichzeitiger Einnahme anderer Medikamente, die den Serotoninspiegel erhöhen, auftreten kann. Zu den Symptomen gehören Unruhe, Zittern, Fieber, Schwitzen und Verwirrtheit.
Was passiert bei einem Serotoninmangel?
- AngstNiedergeschlagenheit, die zu Depressionen neigt.
- Impulsive, nervöse Reaktionen mit häufigen Wutausbrüchen. Sogar grundlosen.
- Aggression, sogar gegenüber Menschen, die uns sehr nahestehen.
- Schlechter Appetit und wenig Lust auf die Speisen, nach denen wir uns sehnen.
- Einschlafprobleme und ungestört und so lange zu schlafen, wie es unser Körper braucht.
Was passiert bei einem Serotoninüberschuss?
Es kann vorkommen, dass die Einnahme bestimmter Antidepressiva, die die Serotoninproduktion beeinträchtigen, sowie die Kombination einiger dieser Medikamente den Serotoninspiegel im Körper übermäßig erhöht und so die sogenannte Depression verursacht. Hyperserotonerges SyndromDieses Syndrom ist potenziell lebensbedrohlich, aber selten. Die Symptome sind vielfältig und können sich beispielsweise in Form von Verwirrtheit, Zittern, Fieber, Halluzinationen, Durchfall, Kopfschmerzen und Bluthochdruck äußern. Diese Symptome können sowohl die kognitiven Fähigkeiten als auch das autonome und somatische Nervensystem beeinträchtigen.
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