Warum verändern Männer und Frauen ihre Stimme, wenn sie verliebt sind?

Die Stimme des Mannes senkt sich und wird tiefer, ein Zeichen von Reife und Verlässlichkeit. Die Stimme der Frau hingegen hebt sich leicht und wird melodisch.

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Die geheimnisvolle Chemie zwischen Liebenden, die man aufgrund ihrer Einzigartigkeit nicht verpassen sollte, beinhaltet auch eine Veränderung der Stimme bei Männern und Frauen. Diese Veränderung vollzieht sich jedoch auf unterschiedliche Weise. Zunächst werden Dopamin, Oxytocin und Adrenalin freigesetzt – Hormone, die die Kehlkopfmuskulatur entspannen oder anspannen und so zu einer weicheren, wärmeren und volleren Stimme führen. Doch insbesondere während der intensiven Phase der Kennenlernphase verlaufen die Stimmveränderungen bei Männern und Frauen unterschiedlich.

Wie eine aktuelle Studie der Universität Breslau zeigt, haben Männer tendenziell eine tiefere, aber gleichzeitig wärmere und vollere Stimme. Sie sprechen auch langsamer und machen mehr Pausen, als wollten sie überzeugender wirken und Frauen so ein Gefühl von Männlichkeit, Verlässlichkeit und Reife vermitteln. All diese Eigenschaften bestätigen sich jedoch nicht immer im späteren Lebensverlauf.

Frauen heben ihre Stimmen leicht an, sie bleiben jedoch tief, klingen weicher, runder, wärmer und sogar melodisch. Ziel ist es, Männern Intimität, emotionale Offenheit und sogar Kompetenz zu vermitteln – typischerweise weibliche Eigenschaften.

Zumindest während der Balz neigen wir instinktiv dazu, eine tiefere Stimme zu verwenden, wie mehrere Studien bestätigen. Der Grund dafür ist evolutionär bedingt, erklären polnische Psychologen der Universität Breslau, die eine Studie mit 30 Männern und Frauen durchgeführt haben. Mit einer tiefen Stimme wollen Männer Männlichkeit, Reife und Zuverlässigkeit vermitteln, während Frauen mit einer tieferen Stimme Kompetenz ausdrücken.

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