Großmütter aus Carnia stricken, um Projekte in Afrika zu finanzieren

Dank ihnen wurden auch in Tansania Trinkwasserbrunnen gebaut.

Großmütter von Carnia
Rosalba erinnert sich noch lebhaft daran, wie sie Hunger litt, Brot an die Häuser der Reichen auslieferte und es selbst nicht essen durfte: Für sie war das Höchste der Gefühle ein Teller Polenta. Gina arbeitete bis zu 15 Jahre lang an der Seite ihres Vaters auf den Feldern. Maria hörte nie mit dem Häkeln auf, einer Tätigkeit, die, wie sie sagt, Die
Rosalba, Gina und Maria sind drei „Großmütter von Karnien“, dem Berggebiet im Nordosten Italiens, das im nördlichen Teil der Region liegt. Friaul-Julisch VenetienNahe der österreichischen Grenze wuchsen sie inmitten von Wäldern, Weinbergen, Feldern, Weiden und kleinen Dörfern auf, doch sie vergaßen nie die Solidarität, die in diesen Gegenden ein Grundsatz ist, obwohl sie inzwischen Wohlstand erlebt haben.

 Dank ihrer handwerklichen Fähigkeiten, die von Mutter zu Tochter weitergegeben wurden, fertigen diese Frauen mit der ältesten Technik der StrickenMützen, Socken, kleine Pullover, Strickjacken. Alle Produkte werden anschließend an die Ivo de Carneri Stiftung gespendet und verkauft, um Projekte in Afrika zu finanzieren. Zunächst einmal Brunnen für Trinkwasser was in Gebieten mit vielen Kindern fehlt.

Unter den vielen Brunnen, die in Afrika dank des Strickens der Großmütter von Carnia errichtet wurden, befinden sich auch jene auf der Insel Pemba im Territorium Sansibar-Tansania. Diese Insel gehört zu den von der lokalen Regierung und internationalen Organisationen am meisten vernachlässigten Gebieten und ist zudem besonders stark von Infektions- und Parasitenkrankheiten betroffen. Hier, in der Nähe der Schule von N'Dagoni, ist es dem Einsatz der Großmütter von Carnia zu verdanken, dass … Es wurde ein Brunnen gebaut, aus dem 1.600 Kinder trinken und sich waschen können.Der Stolz der friaulischen Frauen, die sich noch gut daran erinnern, wie sie als kleine Mädchen aßen Polenta Sie verdünnten ihr Essen mit Kartoffeln und konnten sich nicht einmal frisches Brot leisten.

Titelbildquelle: Der Espresso

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