Sie sieht sich selbst nicht als Heldin, und wenn sie über ihre vier lebenslangen Kämpfe gegen den Krebs spricht, fasst sie diese zusammen und spricht von einer „Geschichte der Wiedergeburt, nicht der Krankheit“. Monica Oriente, geboren 1973 in Sapri in der Provinz Salerno, lebt seit jeher mit dem „Bête noire“ (dem Schreckgespenst) und liefert sich einen ständigen Kampf, den sie stets gewonnen hat.
Das erste Mal war sie gerade einmal 20 Jahre alt, als die Diagnose Hodgkin-Lymphom im Stadium IV, eine fortgeschrittene Form von Lymphdrüsenkrebs, sie wie ein Schlag traf. Es folgten zwölf Chemotherapie-Zyklen und 28 Bestrahlungssitzungen mit den entsprechenden Nebenwirkungen: Übelkeit, Erschöpfung und ständige Müdigkeit. Dann kam der Rückfall, ebenfalls ein Rückschlag, und eine Knochenmarktransplantation mit einem einmonatigen Krankenhausaufenthalt im Policlinico Umberto I in Rom. Ein weiterer Kampf und ein weiterer Sieg, bis im Oktober 2021 die dritte Diagnose gestellt wurde: hormonabhängiger Brustkrebs, glücklicherweise frühzeitig durch Mammografie und Ultraschall entdeckt. Mit einer Quadrantektomie, gefolgt von 34 Bestrahlungssitzungen, wurde Monica ein etwa ein Zentimeter großer Knoten entfernt.
Im April 2026 beschloss Monica, ihre ganze Geschichte zu erzählen in dieses Buch, Der Titel kommt nicht von ungefähr. Viermal ich – Meine Wiedergeburten nach dem Krebs (Piemme Editions), mit einer Einleitung des Virologen Matteo Bassetti.
Titelbild aus dem Instagram-Profil von Monica Oriente
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