Loleli Es ist mehr als nur eine Turiner Konditorei: Es ist auch ein Symbol der Erlösung, eines Lebens, das nicht vergeudet wurde, dank der Hilfe einer ganzen Familie. Amelia Montedoro, eine Materialingenieurin, mit einer Geste von Großzügigkeit Er eröffnete die Konditorei, um seiner Tochter Lorena, die das Liceo del Gusto, das Beccari-Institut in Turin, mit Auszeichnung abgeschlossen hat, eine berufliche Zukunft zu ermöglichen. Lorena ist autistischWie ihre Mutter Amelia erzählte Corriere della Sera„Als es in der achten Klasse darum ging, über ihre Zukunft nachzudenken, erinnerte ich mich an den Satz, den mir die Spezialisten nach meiner Diagnose einer geistigen Behinderung sagten: Man muss die Talente seiner Kinder erkennen und ihr Leben darauf ausrichten. Meine Tochter ist methodisch, sie liebt Abläufe: Was könnte besser geeignet sein als Konditorei, eine mathematisch präzise Kunst?“
Daher die Idee, einem Lebewesen Leben einzuhauchen Konditorei für Lorena, aber auch für alle jungen Menschen mit Neurodivergenz, die an diesem besonderen Ort eine wichtige Chance finden, ihre Zukunft zu gestalten.
Der Name Lolelì gibt an, wer an dem Projekt beteiligt ist: Lorraine, Le (zeigt auf seinen jüngeren Bruder Manuele), Dort (Amelia). Auf ihrem schwierigen, von Unsicherheiten geprägten Weg erhielt Amelia konkrete Unterstützung von der gemeinnützigen Organisation „Laboratorio di idee“, die Jungen und Mädchen mit und ohne Autismus auswählte, um im Labor zu arbeiten – vom Labortisch bis zum Klassenzimmer.
Amelia ging die größte Herausforderung an und renovierte einen ehemaligen Eisenwarenladen in Borgo Vittoria (genauer gesagt in der Via Bibiana 50), um den nötigen Platz für die Konditorei sowie den Speisesaal und das Labor zu schaffen.

Die Konditorei bietet ein umfassendes Angebot: vom Frühstück mit Croissants von Lorena und ihren Kolleginnen über Mittagessen mit Sandwiches, Focaccia und Salaten bis hin zu Aperitifs mit Platten und Appetithäppchen. Doch das ist noch nicht alles. Die Konditorei hat sich auch zum Ziel gesetzt, traditionelle süditalienische Desserts anzubieten – als Symbol der Verbundenheit zwischen Nord- und Süditalien. „Dies ist ein Viertel mit vielen Einwanderern, vor allem aus dem Süden, und wir möchten die Desserts aus ihren Ursprungsregionen wiederentdecken“, erklärte Amelia dem Corriere della Sera.
Titelbildquelle: Corriere della Sera
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