Die Intelligenz von Quallen, obwohl sie kein Gehirn haben.

Sie besitzen ein Nervensystem, das aus Neuronen besteht, die über den ganzen Körper verteilt sind und miteinander kommunizieren.

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Quallen besitzen kein Gehirn, sind aber dennoch erstaunlich intelligent. Ihr Nervensystem besteht aus Neuronen, die über ihren gesamten Körper verteilt sind und miteinander kommunizieren. Es gibt also kein zentrales „Kommandozentrum“; die Informationsverarbeitung ist dezentralisiert. Quallen, die sicherlich nicht die Intelligenz von … besitzen KrakeSie gehören zur Gruppe der Nesseltiere und besitzen ein weitverzweigtes Nervensystem, das als „Nervennetz“ bezeichnet wird: Anstelle eines einzelnen Gehirns sind ihre Neuronen im ganzen Körper verteilt. Dieses Netzwerk ermöglicht ihnen Folgendes:

  • koordiniertes pulsierendes Schwimmen
  • auf Kontakt reagieren
  • Objekte unterscheiden,
  • sich am Licht oder der Schwerkraft ausrichten,
  • kleine Beutetiere jagen,
  • Umgehe einige Hindernisse.

Manche Arten verfügen zudem über recht ausgefeilte Sinnesorgane. So besitzt beispielsweise die Würfelqualle komplexe Augen, die trotz des Fehlens eines echten Gehirns rudimentäre Bilder erzeugen können.

Der kurioseste Fall ist vielleicht der Turritopsis dohrnii, Es ist bekannt für seine Fähigkeit, in ein jugendliches Stadium seines Lebenszyklus zurückzukehren. Dies betrifft jedoch die Zellbiologie, nicht die Intelligenz.

Eine aktuelle italienische Studie Herausgegeben von den Universitäten Padua und Triest, veröffentlicht am Verhaltens- und Gehirnwissenschaften Man fand heraus, dass einige Quallen, obwohl sie kein zentrales Gehirn besitzen, sehr einfache Formen von Folgendem zeigen können:

  • Gedächtnis,
  • Neugier,
  • Faszination für Neues,
Die für die Forschung verwendete Qualle ist dieAurelie, Ein wichtiger Aspekt dieser Entdeckung ist folgender: Grundlegende kognitive Fähigkeiten erfordern möglicherweise kein zentrales Gehirn. Selbst ein diffuses Nervensystem, wie das von Quallen, könnte komplexere Verhaltensweisen hervorbringen als bisher angenommen. Besonders interessant ist auch der Weg, auf dem die Forscher Christian Agrillo und Alessandra Pecunioso (Padua) sowie Cinzia Chiandetti (Triest) zu ihrer Entdeckung gelangten. Chiandetti erklärt: „Wir waren fasziniert von dem Mangel an aussagekräftigen wissenschaftlichen Studien zur Intelligenz von Quallen, vielleicht weil niemand auf die Idee gekommen war, etwas darüber zu entdecken, oder weil sie im Labor schwer zu untersuchen sind. Deshalb begannen wir mit einem einfachen Test. Wir setzten eine Qualle in ein Aquarium, gaben einen Gegenstand, beispielsweise eine Kugel, hinzu, und die Qualle bewegte sich sofort darauf zu, um ihn zu erkunden. Nach einer Minute gaben wir einen weiteren Gegenstand hinzu und stellten fest, dass sich die Qualle vom vorherigen Gegenstand entfernte, um den neuen zu erkunden.“

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