In Levigliani bietet die Gemeinde Wohnraum und Arbeit für alle an, allerdings ohne Subventionen.

Wohlbefinden entsteht durch das Teilen der Reichtümer der Region. Von der Marmorverarbeitung bis zum Bergtourismus.

Persönliches Foto der Levigliani-Entwicklungs- und Zukunftskooperative, maßstabsgetreu
Giorgio arbeitet in den Marmorbrüchen und ist auf das Heraustrennen von Steinblöcken aus dem Fels spezialisiert. Anna hingegen ist Fremdenführerin und begleitet Touristen bei Besuchen der Marmorbrüche. Marmor Arabescato Corchia, das an den Hängen des Berg Corchia und prägt die lokale Wirtschaft seit Generationen. Luca ist Naturführer auf Trekkingrouten in den Apuanischen Alpen. Giorgio, Anna und Luca arbeiten in derselben Kooperative, Sviluppo e Futuro, im Dorf Levigliani, Gemeinde Stazzema, Provinz Lucca, wo ein kleines Wunder geschehen ist: Alle 350 Einwohner haben ein Zuhause und Arbeit.
Und das ist nicht den Subventionen der Regierung zu verdanken. Aber warum hat sich in diesem Dorf ein Entwicklungsmodell verfestigt, an dem sie teilhaben? Besitz, Arbeit und Einkommen. Der Reichtum stammt, wie immer in solchen Fällen, aus der Region und insbesondere aus Monte Corchia. eines der größten Karstgebiete in den Apuanischen Alpen, mit einem unterirdischen Komplex von über 70 km Höhlen, tra cui spicca l'Corchia-Höhle, eine der größten und spektakulärsten Höhlen Italiens. Der Wohlstand im Herzen des Gebirges speist sich aus zwei Quellen: der Verarbeitung von Marmor, der hier in Hülle und Fülle vorkommt und von höchster Qualität ist; und dem lokalen Tourismus, insbesondere dem Höhlentourismus, der Höhlen, Bergwerke und Steinbrüche umfasst. FreilichtmuseenDort können Besucher die Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Region kennenlernen.
Die Einwohner von Levigliani Sie verwalten ihren lokalen Reichtum gemeinsam über ein Gremium, Beni Comuni, und zwei Genossenschaften, Sviluppo e Futuro und Condomini. „Dank der Nachhaltigkeit dieses Modells bekämpfen wir die Abwanderung“, sagt Emiliano Babboni, Präsident der Genossenschaft Sviluppo e Futuro. Er betont außerdem, dass es im Dorf Levigliani nicht nur kein Abwanderungsproblem gebe, sondern dass sogar einige junge Menschen darum gebeten hätten, in ihren kleinen Heimatort zurückkehren zu dürfen.
Foto aufgenommen von der Levigliani Development and Future Cooperative ARL

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