Julian versteht seine Rolle als Künstler als pragmatischen Aktivisten. Er durchstreift die Straßen und Strände von Tel Aviv, die auch von Ausländern frequentiert werden, und sammelt Zigarettenkippen, aus denen er anschließend eindrucksvolle Kunstwerke schafft. Diese Werke sind nicht nur ein Protestakt, sondern besitzen auch eine starke ästhetische Qualität.
Zigarettenkippen dienen ihm als Material für visuell beeindruckende Kompositionen und Installationen, die aus normalerweise ignorierten oder weggeworfenen Dingen bestehen. Seine Werke zielen darauf ab, das Bewusstsein für den Zusammenhang zwischen Konsum, Umweltverschmutzung und individueller Verantwortung zu schärfen.

Aus Zigarettenkippen, die er über seine Freiwilligenorganisation sammelt, schafft Julian Melcer Gemälde, Mosaike, Skulpturen und Installationen. Die Werke bewahren die Kippen als sichtbares Element, um den Betrachter an die Herkunft des Materials und die Folgen der Umweltverschmutzung zu erinnern. Das Ziel ist nicht nur ästhetisch, sondern vor allem aufklärerisch: Jedes Werk verdeutlicht, wie schädlich eine scheinbar triviale Handlung wie das Wegwerfen einer Zigarette sein kann.
Die Bilder stammen aus dem/der/den Facebook-Seite Zigarettenstummel reinigen
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