Garcinia Cambogia ist einer der am häufigsten verwendeten Inhaltsstoffe in diversen Nahrungsergänzungsmitteln, die einen schnellen Gewichtsverlust versprechen. Aufgrund seiner Kontraindikationen und Nebenwirkungen galt es schon immer als umstrittene Substanz. Nun hat jedoch eine unabhängige und maßgebliche französische Behörde, die französische Nationale Agentur für Lebensmittelsicherheit, Umwelt- und Arbeitsschutz (ANSES), ein formelles Verkaufsverbot für diese Produkte ausgesprochen.
Die ANSES rät in der Praxis vom Konsum von Nahrungsergänzungsmitteln auf Basis von Garcinia cambogia ab, einschließlich bekannter Marken wie Herbalife und Kilocal. Die vermeintlichen schlankmachenden Eigenschaften von Garcinia cambogia werden der in den Früchten der Pflanze enthaltenen Hydroxyzitronensäure (HCA) zugeschrieben. Nebenwirkungen führten jedoch zu Leberschäden (allein in Frankreich 38 Fälle), psychiatrischen Störungen, Pankreatitis, Herzproblemen und Muskelschäden (Rhabdomyolyse). Auch in Italien wurden Fälle von Leber- und Herzschäden gemeldet. Das Istituto Superiore di Sanità und die Universität La Sapienza untersuchten die Wechselwirkungen zwischen Garcinia cambogia und Montelukast, einem weit verbreiteten Asthmamedikament. Aufgrund der Berichte über Nebenwirkungen hat das italienische Gesundheitsministerium die Änderung der Formulierung auf den Produktverpackungen gefordert.WICHTIGER HINWEISSollten nach der Anwendung des Produkts Beschwerden auftreten, beispielsweise Beeinträchtigungen der Leberfunktion oder des zentralen Nervensystems, beenden Sie die Einnahme und konsultieren Sie Ihren Arzt.
Es bleibt abzuwarten, welche Veränderungen in Italien nach diesem ersten Eingreifen der französischen Arzneimittelbehörde eintreten werden. Die Behörde beabsichtigt, weitere Untersuchungen durchzuführen, um zu entscheiden, ob sie von einer Kaufempfehlung für Garginia-Cambogia-Produkte zu einem vollständigen Verbot übergehen soll. Sollte es dazu kommen, wäre dies ein entscheidender Schritt für die italienischen Lebensmittelbehörden.
Abschließend noch ein Hinweis auf der Website „Nicht verschwenden“ Hier finden Sie alle Informationen über Gargina cambogiaeinschließlich der mit seiner Verwendung verbundenen Risiken.
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