Hochverarbeitete Lebensmittel machen zudem am ehesten süchtig.

Alles hat seine Ursprung in den gleichen Ursachen, die zu gesundheitlichen Schäden führen: Zucker, Salz und Aromastoffe.

ultra-verarbeitete Lebensmittel
Hochverarbeitete Lebensmittel sind zweifellos gesundheitsschädlich und bergen eine Vielzahl von Problemen. Sie erhöhen das Risiko für Diabetes, Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen und verschlechtern gleichzeitig den Stoffwechsel derjenigen, die sie häufig konsumieren. Hinzu kommt nun ein weiterer Faktor: die Sucht nach diesen Lebensmitteln, die durch Werbung und Marketing so stark angepriesen wird.
Viele Studien zeigen, dass einige ultra-verarbeitete Lebensmittel (Industriesnacks, abgepackte Süßigkeiten, Fast Food, zuckerhaltige Getränke) können einen „süchtig machendes“ PotenzialDas heißt, sie können Verhaltensweisen fördern, die denen einer Sucht ähneln: zwanghaftes Verlangen, Schwierigkeiten beim Aufhören, Konsum über das Sättigungsgefühl hinaus.

Un Überprüfungsarbeit sehr vollständig, ab 2026, mit dem Titel Das süchtige Gehirn: Wie verarbeitete Lebensmittel die Belohnungszentren kapern und in der Zeitschrift veröffentlicht  Pharmakologische Forschung kommt zu dem Schluss, dass:

  • die ultraverarbeitet (UPF) reich an raffiniertem Zucker und Fetten
  • aktivieren Dopamin-Belohnungssystem
  • und können suchtähnliches Verhalten hervorrufen.

Insbesondere wird berichtet, dass Süchte entstehen, die sich in folgender Form äußern:

  • Verlangen (zwanghaftes Verlangen)
  • Kontrollverlust
  • übermässiger Konsum
  • „Toleranz“ und zwanghaftes Verhalten

Doch wie entsteht die Sucht nach hochverarbeiteten Lebensmitteln? Dies geschieht hauptsächlich, weil sie so konzipiert sind, dass sie besonders „hyper-schmackhaft“ sind, das heißt, sie kombinieren auf künstliche Weise:

  • Zucker
  • Fett
  • Salz
  • sehr angenehme Aromen und Texturen

Diese Kombination stimuliert stark die Belohnungszentren im Gehirn (Dopamin), wodurch der Konsum sehr lohnend wird und zum wiederholten Konsum anregt.

In einem Buch, das sich zu einem weltweiten Bestseller entwickelt hat (Ultraprocessed Foods, Vallardi-Ausgabe), untersucht der Spezialist für Infektionskrankheiten, Chris van Tulleken, eine ganze Reihe schädlicher Inhaltsstoffe, die Lebensmitteln Geschmack und Textur verleihen und die Konservierung von ultraverarbeiteten Lebensmitteln ermöglichen (Konservierungsstoffe, Farbstoffe und Aromen), und erklärt detailliert, warum dieselben Inhaltsstoffe auch zu Sucht und Abhängigkeit führen.

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