H2Agro, ein italienisches Forschungsprojekt zur Vermeidung von Wasserverschwendung in der Landwirtschaft.

Das Projekt H2Agro, entstanden aus dem Engagement und der Intuition dreier junger Agrartechnologieforscher, ist ein Labor für Patente und Werkzeuge zur Einsparung von Bewässerungswasser. Ziel ist Umweltschutz, Kostensenkung und die Verbesserung des Geschmacks von Obst und Gemüse.

H2agro-Projekt

In der Welt, 70 % des aus Flüssen, Seen und Grundwasser entnommenen Wassers werden für die sogenannte Bewässerungslandwirtschaft verwendet.Ein erschreckender Prozentsatz, insbesondere angesichts der damit verbundenen Verschwendung. Italien verwendet weltweit etwa 60 % der jährlich verbrauchten rund 56 Milliarden Kubikmeter Süßwasser für Landwirtschaft und Viehzucht und steht damit in Europa sowohl beim Wasserverbrauch pro Kopf als auch bei der größten bewässerten Anbaufläche mit 4.500.000 Hektar an erster Stelle. Um es in verständlichere Zahlen zu fassen: Von den 6115 Litern Wasser, die pro Kopf und Tag verbraucht werden, werden etwa 5442 Liter für die Bewässerung von Nutzpflanzen verwendet.Erschreckende Zahlen.

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H2AGRO-PROJEKT

Die Minimierung des Wasserverbrauchs bei Bewässerung und Anbau ist daher in den letzten Jahren zu einem der intensivsten Forschungsgebiete geworden, nachdem die Verschwendungszahlen alarmierend hoch waren: Zahlreiche Unternehmen haben sich der Forschung und Entwicklung von Lösungen zur Wasserverschwendung verschrieben, wie beispielsweise dem kleinen, aber schlagkräftigen Umbrisches Startup Agromics, Durchschnittsalter 40, entstanden aus der Zusammenarbeit verschiedener Fachleute auf dem Gebiet der Agrartechnologien. Agromics, 2013 als Ausgründung eines universitären Forschungsprojekts gegründet, hat sich stets der Anwendung digitaler Lösungen für Umwelt und Landwirtschaft verschrieben. Wie auch in der Präsentation nachzulesen ist, die 3 Gründungsmitglieder, Pierluigi Milone, Pasquale Raiola und Paolo Zanini Sie begannen darüber nachzudenken, wie neue Technologien zur Bekämpfung von Wasserverschwendung in der Bewässerungslandwirtschaft eingesetzt werden könnten, und aus ihrer täglichen Forschung entstand das Projekt. H2Agro.
Das Prinzip ist einfach: Mithilfe kleiner Sonden im Boden, die mit einem speziellen Managementsystem verbunden sind, können Verbrauch, Kosten und mikroklimatische Daten automatisch erfasst werden, was für die Planung gezielter Bewässerungsmaßnahmen hilfreich ist.

Das Projekt, das vom umbrischen Kontext ausging, insbesondere im Obst- und Gemüsesektor (der traditionell für die größte Verschwendung von Bewässerungswasser verantwortlich ist), wurde finanziert von Europäischer Fonds für regionale Entwicklung zur Stärkung von Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation Das Hauptziel ist der Schutz einer unverzichtbaren Ressource wie Wasser, deren Verschwendung schnellstmöglich reduziert werden muss. Dies dient nicht nur dem Umweltschutz, sondern auch der Senkung der Produktionskosten und der Verbesserung der Endproduktqualität. Die richtige Wassermenge bedeutet weniger Abfall, geringere Kosten und schmackhafteres Obst und Gemüse. H2Agro ist nicht nur ein einzelnes Gerät, sondern eine ganze Reihe von Maschinen und Prototypen, die über Monate hinweg entwickelt und perfektioniert wurden.

progettoh2agro

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WASSERSPARUNG IN DER LANDWIRTSCHAFT

Das H2Agro-Projekt befindet sich aktuell in der Prototypenentwicklungs- und Patentprüfungsphase und ist bereit für den nächsten Schritt: die landesweite Implementierung der Technologien. Erst nach erfolgreicher Funktionsprüfung der Abfallvermeidungssysteme können die Systeme weiterentwickelt und vermarktet werden. Allerdings scheitern Prototypen nicht immer in der Testphase: Manchmal versagen sie, und die Kosten dafür trägt weiterhin das Start-up. Daher ist eine europäische Förderung unerlässlich, um etwaige Verluste während der Testphase aufzufangen.
In einem Interview mit PlaYourope-PodcastPierluigi Milone, einer der Gründer von Agromics, einem Unternehmen, das Startups und europäische Fördermittel berät, erklärt: „Die Finanzierung reduziert die Kosten in der Pilotphase, was für Startups entscheidend ist: Nicht alle Pilotprojekte sind erfolgreich. Einige der Prototypen, an denen wir arbeiten, sind gescheitert, und diese Kosten tragen die Startup-Teilnehmer. Dank öffentlicher Fördermittel können diese Kosten ausgeglichen werden.“

(Titelbild von der Website) H2agro.it)

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