Mehle mit Glyphosat: enthalten in 11 von 14 Marken

Der Test wurde von der Zeitschrift Il Salvagente durchgeführt. Pestizide und Mikrotoxine liegen unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte.

Glyphosat

Glyphosat dringt in die industrielle Mehlproduktion ein. Zu diesem Schluss kommt eine Laboruntersuchung, die von der Fachzeitschrift durchgeführt wurde. Die Rettungsboje auf 14 Mehlmarken, nämlich: Gran Mugnaio Molino Spadoni, Lidl Belbake, Barilla, Consilia, Farchioni Farina, Lo Conte, Carrefour, Garofalo, Esselunga, Pam, Coop Farina, Eurospin Tre Mulini, Caputo Nuvola, Conad Farina.

Glyphosat ist bekanntlich das weltweit am häufigsten eingesetzte Herbizid und wird von der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) der Weltgesundheitsorganisation als wahrscheinlich krebserregend eingestuft. Die IARC rät daher von seiner Verwendung ab. Elf der 14 untersuchten Marken enthielten Glyphosat, wenn auch unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte: In vier Proben (Carrefour, Farchioni, Lo Conte und Consilia) wurden lediglich Spuren nachgewiesen. Auf Anfrage von Il Salvagente erklärten die Unternehmen, dass alle untersuchten Mehle Glyphosat unterhalb der in nationalen und europäischen Vorschriften festgelegten Grenzwerte enthielten. Dennoch sollte dieser Stoff vollständig von unseren Tellern verschwinden. Die jüngste Studie zur Toxizität von Glyphosat stammt aus dem Oktober 2023: Sie zeigte, dass selbst niedrige Dosen glyphosathaltiger Herbizide, die für den Menschen als unbedenklich gelten, bei Ratten Leukämie auslösen. Deutlich erfreulichere Ergebnisse lieferten hingegen Tests auf Pestizide und Mikrotoxine. In beiden Fällen lagen die gefundenen Spuren sogar unterhalb des strengsten Grenzwerts, den die Europäische Union für Kinder festgelegt hat.

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