Moden sind der neueste Trick für illegales Fischen

Schlimmer als Tiefseebomben: Sie locken Fische an und verschmutzen die Umwelt.

Mode

Technologie dient auch dazu, illegale Fischerei anzukurbeln. Wie im Fall von FADs, Short für Fischsammelgeräte Fischfangvorrichtungen sind künstliche Hilfsmittel, die pelagische Fische wie Thunfisch, Makrele oder Goldmakrele anlocken sollen. Im Wesentlichen handelt es sich um Bojen oder Unterwasserstrukturen, die das natürliche Verhalten von Fischen ausnutzen, die sich dazu neigen, sich um schwimmende Objekte zu versammeln.

Wie arbeiten Sie

  • Sie können sein Schwimmer (Bojen, Netze, Bälle) oder suspendiert unter der Oberfläche.
  • Sie schaffen einen Sammelpunkt für Fische, was das Fangen mit Netzen oder Langleinen erleichtert.
  • Sie sind oft ausgestattet mit GPS- oder Funksender um Fischschwärme leicht aufspüren zu können.

Der Schaden, den sie anrichten

Der Einsatz von Fischsammlern kann aus mehreren Gründen illegale, unregulierte oder nicht gemeldete Fischereiaktivitäten (IUU-Fischerei) begünstigen:

  1. Massenhafte und wahllos durchgeführte FangaktionenFischsammler locken nicht nur Zielarten (z. B. Thunfische) an, sondern auch Nichtzielarten und Jungfische, wodurch das Risiko von Überfischung.
  2. Schwer zu überwachenViele Fischsammler treiben unkontrolliert im Wasser, oft außerhalb der Hoheitsgewässer, was es schwierig macht, zu überwachen, wer sie benutzt.
  3. Beschädigte Umwelt: verlorene FADs werden MeeresmüllSie fangen Fische und andere Meerestiere und schädigen Lebensräume wie Korallenriffe.
  4. Nutzung durch illegale FlottenGroße Betreiber oder ausländische Flotten nutzen sie, um Thunfisch in Schutzgebieten oder während Schonzeiten zu fangen und so die Vorschriften zu umgehen.

Nutzung von Moden

Der Einsatz von Fischsammlern ist besonders beim Thunfischfang enorm.

  • Sie werden jedes Jahr eingezahlt  zwischen etwa 81.000 und 121.000 FADs weltweit auf Thunfisch und pelagische Arten gefischt, hauptsächlich in großen tropischen und subtropischen Meeren.
  • Nach einigen Schätzungen etwa 40–50 % des weltweiten Thunfischbestands von Thunfischflotten erbeutet wird, wird genommen rund um die Fischsammlernicht in freien Fischschwärmen.

Operation „Letzte Sonne“ gegen Modetrends

L 'Operation „Letzte Sonne“ ein Italienische nationale Kampagne/Operation, durchgeführt im Jahr 2025 mit dem Ziel Bekämpfung des illegalen Einsatzes von FADs (Fischsammelvorrichtungen) und die Meeresumwelt schützen in Mar Mediterraneoinsbesondere in den Gewässern des maritimen Bereichs von Milazzo (Sizilien) und rund um Äolischen InselnDiese Operation ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen der italienischen Küstenwache und der Umweltorganisation Sea Shepherd Italia OnlusMit Unterstützung lokaler Seefahrtsbehörden wie der Seefahrtsdirektion Catania. Während der Operation kamen Marineeinheiten der Küstenwache, ein AW139-Hubschrauber der Luftstreitkräfte von Catania und das Schiff zum Einsatz. Seeadler von Sea Shepherd Italien. Die Aktivität erlaubte Sicherstellung und Beschlagnahme von etwa 130 kg illegalen Materialieneinschließlich fast 11.000 Meter nicht biologisch abbaubares Polypropylengarn, Schattiernetze und Kanister mit chemischen Rückständen, mit Eingriffen auf Meeresböden in einer Tiefe zwischen 1.200 und 1.400 Metern.
Titelbild von https://www.crea.gov.it/

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