Nach monatelangen Untersuchungen und Prüfungen auf verschiedenen Ebenen hat die italienische Wettbewerbsbehörde (AGCM) beschlossen, die gegen Facile.Energy und Servizio Energetico Italiano (SEI), beides Energieunternehmen unter der Kontrolle des italienischen Konzerns Equity, eingeleiteten Verfahren endgültig einzustellen.
Dies ist eine wichtige Entscheidung, da sie zu einem Zeitpunkt fällt, an dem andere Unternehmen in denselben Energie- und Telekommunikationssektoren mit Geldstrafen und negativen Urteilen wegen Verstößen gegen das Verbraucherschutzgesetz konfrontiert wurden.
Gegen die beiden Unternehmen, denen „unerwünschte Aktivierungen“ vorgeworfen wurden, wurden zwei separate Maßnahmen ergriffen (Nr. 31482 vom 4. März 2025 und Nr. 31516 vom 25. März 2025, veröffentlicht in den offiziellen Mitteilungen der AGCM). Vorwürfe wegen unlauterer Geschäftspraktiken, die im Dienstleistungssektor leider weit verbreitet sind und für Verbraucher zu erheblichem Zeit-, Datenschutz- und Geldverlust (insbesondere bei übermäßig belastenden Verträgen) führen, wurden zurückgewiesen.
Die italienische Wettbewerbsbehörde (Autorità Garante della Concorrenza e del Mercato) stellte fest, dass die beiden untersuchten Unternehmen nicht gegen Artikel 27 Absatz 12 des Verbraucherschutzgesetzes verstoßen haben, der sich speziell auf unlautere Geschäftspraktiken und insbesondere auf die Aktivierung von Diensten ohne die ausdrückliche Zustimmung des Verbrauchers bezieht.
Die Nachricht über den Beschluss der Hauptversammlung wurde von der Equity-Gruppe in einer Mitteilung bereitgestellt, die wir hier vollständig veröffentlichen:
Die italienische Unternehmensgruppe Equity gibt bekannt, dass die italienische Wettbewerbsbehörde (AGCM) das Verfahren gegen Servizio Energetico Italiano und Facile.Energy eingestellt und alle Anklagepunkte fallen gelassen hat, da kein Verstoß gegen Artikel 27 Absatz 12 des italienischen Verbraucherschutzgesetzes vorlag, wie in den im Amtsblatt veröffentlichten Bestimmungen 31482 vom 4. März 2025 und 31516 vom 25. März 2025 dargelegt. Die AGCM stellte klar: „Die von den Unternehmen eingeführten Vor- und Nachprüfungs- und Kontrollmaßnahmen zur Sicherstellung ordnungsgemäßer Kundenverträge können als ausreichend angesehen werden, um das Phänomen der unerwünschten Aktivierung von Energielieferungen zu verhindern, wie der drastische Rückgang der Beschwerden und Meldungen belegt.“ Equity zeigt sich erfreut über den Ausgang des Verfahrens und betont die Wirksamkeit der getroffenen Maßnahmen, das Engagement von Management und Mitarbeitern sowie die getätigten Investitionen.
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