Es ist leicht, diejenigen zu akzeptieren, die uns gleich sind, aber es ist viel schwieriger, diejenigen zu akzeptieren, die anders sind (Luis Sepúlveda).

Andere zu akzeptieren bedeutet nicht, sie zu tolerieren, sondern sie zu respektieren. Und es öffnet unser Gewissen.

Zu wissen, wie man andere akzeptiert
Andersartigkeit hat viele Gesichter. Sie bezeichnet die Anerkennung kultureller, sozialer oder ethnischer Unterschiede. Sie bedeutet, andere verstehen zu wollen, ohne sie ausschließlich nach unseren eigenen Werten und Kategorien zu beurteilen. Sie ermöglicht es uns, ein Bewusstsein zu entwickeln, gerade durch die Auseinandersetzung mit der Vielfalt anderer. Doch leugnen wir nicht: Wir tun uns schwer damit, Vielfalt zu akzeptieren, und bleiben Gefangene unserer Gewissheiten (manchmal nichts weiter als Vorurteile), beruhigt durch eine vermeintlich spezifische Identität. vorsichtig hin zu dem, was wir bisher noch nicht kannten.

Anderssein Es ermöglicht uns, andere wahrzunehmen, ihnen näherzukommen, uns ihnen nahe zu fühlen. Und es fordert uns heraus, Standardisierungen zu überwinden und die Einzigartigkeit jedes Menschen anzuerkennen.

Anderssein Es ist Wissen, denn Vielfalt, sofern sie anerkannt wird, ist immer eine Bereicherung. Wer sich weigert, sich an der Vielfalt anderer zu messen, sei es kultureller, religiöser oder ethnischer Natur, läuft Gefahr, Gefangener der Vielfalt zu werden. Einsamkeit.

AndersseinDie Entdeckung des Anderen führt auch zur Entdeckung des Selbst. Und es hilft, wie der heilige Paulus in einem Brief an die Epheser schreibt, „einander zu ertragen“, was auch bedeutet, „einander zu achten“.

Anderssein Es ist ein Gegenmittel gegen Gewalt. Viel Gewalt, insbesondere gegen Frauen, entspringt einer verzerrten Vorstellung von Besitzansprüchen gegenüber anderen, der Leugnung ihrer Identität und Autonomie.

Anderssein Es ist ein Blick auf die Welt, deren Schönheit gerade in ihrer Vielfalt liegt.

Anderssein Es ist eine Reise, um durch die Augen anderer neue Dinge zu entdecken.

Anderssein Es ist die Hefe eines langjähriges Paar, fähig, seinen Pakt zu erneuern und der Langeweile der Gewohnheit zu entgehen, durch die Möglichkeit dessen, was über den anderen noch nicht bekannt ist.

Eröffnungsfoto von Stanley Morales via Pexels

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