So benutzen Sie Ihr Handy im Zug

Schalten Sie den Klingelton aus. Benutzen Sie Kopfhörer. Sprechen Sie in den Pausen zwischen den Waggons.

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Letztendlich würde schon ein bisschen davon genügen. gesunder Menschenverstand und Rücksichtnahme auf andere. Doch die ständige Handynutzung in Zügen ist weit verbreitet: ohrenbetäubende Klingeltöne, vielleicht sogar im Schlaf, und selbst die belanglosesten Gespräche werden lautstark geführt, ohne Rücksicht auf die anderen Fahrgäste. Dabei gibt es ein paar einfache und hilfreiche Dinge, die man tun kann, um andere nicht zu stören.

Eine tiefe Stimme

Dies ist eine häufige Empfehlung des Zugpersonals, zusammen mit der Bitte, die Klingellautstärke zu reduzieren. Allerdings gibt es dafür verschiedene Gründe:

  • Das erste ist HintergrundgeräuscheIm Zug herrscht ein ständiges Geräuschgewirr (Gleise, Wind, Lokomotive, Vibrationen). Selbst wenn man es nicht bewusst wahrnimmt, blendet das Gehirn es aus. Wer jedoch telefoniert, neigt dazu, automatisch lauter zu sprechen, um diese Geräusche zu übertönen. Die Folge ist, dass das Gespräch lauter wird als nötig.
  • Der Mobilfunkempfang kann auf dem Weg sehr schlecht sein.Deshalb erheben die Menschen ihre Stimmen und schreien in manchen Fällen sogar, in der Annahme, dass ihre Worte auf diese Weise von ihrem Gesprächspartner klar und verständlich gehört werden. 
  • Dann gibt es noch das Problem mit dem Handy-Mikrofon.Moderne Handys verfügen zwar über Geräuschunterdrückungssysteme, diese funktionieren aber am besten in ruhigen Umgebungen. In Zügen, wo es ständig Lärm und Vibrationen gibt, kann das System überlastet werden, sodass der Gesprächspartner schlechter hört und der Sprecher selbst lauter sprechen muss, um dies auszugleichen.
  • Ein weiterer Punkt ist die Akustik des Wagens.Innenräume sind voller harter Oberflächen (Glas, Kunststoff, Metall). Diese reflektieren den Schall eher, als ihn zu absorbieren, sodass sich Stimmen leichter ausbreiten und zurückgeworfen werden als beispielsweise in einem Raum mit Vorhängen oder Möbeln.
  • Und schließlich gibt es noch die pure und einfache Unhöflichkeit.Wir erheben unsere Stimmen, weil uns die Menschen, die mit uns im selben Zug reisen, egal sind.

Klingelton leiser stellen

Dies ist eine weitere Erinnerung, die das Zugpersonal den Reisenden fast schon zwanghaft wiederholt. Vergeblich. Der laute Klingelton stört den Schlaf und sorgt für Peinlichkeit und Ärger; dennoch geben viele ihn nicht auf. Es würde genügen, die Lautstärke auf das Minimum zu reduzieren oder, noch besser, die Vibrationsfunktion zu aktivieren, die eingehende Anrufe ankündigt.

Verwendung von Kopfhörern

Eine weitere einfache und sinnvolle Lösung. Mit Kopfhörern werden die Geräusche eingehender Anrufe nicht an andere Fahrgäste übertragen, und das Gleiche gilt für das Ansehen von Videos. Freisprechen ist jedoch unbedingt erforderlich: Der Zug ist kein Büro. 

Die stille Kutsche

In vielen Zügen gibt es einen Ruhewagen (leider, und es ist unklar, warum). Nur erste Klassewo Sie nicht Gefahr laufen sollten, von den Handys anderer Reisender gestört zu werden.

Gespräche in den Zwischenräumen der Waggons

Eine wirklich elegante und höfliche Geste ist es, beim Telefonieren aufzustehen, den Sitzplatz zu verlassen und sich in den Bereich zwischen den Waggons zu begeben. So vermeiden Sie, jemanden zu stören. 

Länder, in denen man nicht mit dem Handy telefoniert

Japan ist sicherlich ein Vorbildland, wenn es darum geht, Reisenden ein beruhigendes Gefühl zu geben: Hier ist das Telefonieren in Zügen praktisch verboten. 

Die Länder, die Japan in Bezug auf die Kultur der Stille in Zügen am ähnlichsten sind, sind Südkorea, Schweiz, die Niederlande und Deutschland. 

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