Wie man eine Mini-Digitalentgiftung durchführt

Technologiefreie Zeiten. Digitalfreie Bereiche im Haus. Keine 24-Stunden-Nachrichten. Was tun bei einer Neigung zum zwanghaften Scrollen?

digitale Entgiftung
Der durchschnittliche Italiener schaut 50 bis 100 Mal im Monat auf sein Handy. Viele dieser Blicke sind sinnlos, eine Verschwendung von Zeit und Konzentration, die zu vermehrtem Stress und Angst führt. Wir leben in einer Zeit, in der sich eine stille Epidemie des Technostress ausbreitet. nomofobia (Die Angst vor Isolation ohne Handy), dabei ist es gar nicht so schwer, sich eine kleine digitale Auszeit anzugewöhnen. Das hat zwei Vorteile: Erstens gewöhnen wir uns daran, unsere elektronischen Geräte intelligenter und sparsamer zu nutzen, und zweitens wissen wir genau, wie wir im Urlaub eine richtige digitale Auszeit einlegen können.

Benachrichtigungen deaktivieren

Es sind die Benachrichtigungen und das Bedürfnis, sie ständig zu überprüfen, die die Voraussetzungen für eine Smartphone-Sucht schaffen. Und unter anderem löst jede Benachrichtigung die Freisetzung von … aus. Dopamin und trägt dazu bei, unsere Konzentration zu verlangsamen, wenn nicht gar völlig zu unterdrücken.
Natürlich müssen Sie Benachrichtigungen nicht löschen; Sie können sie einfach auswählen (z. B. indem Sie sie für einen bestimmten Zeitraum deaktivieren, mit Ausnahme bestimmter Personen). Die einfachste, schnellste und effektivste Methode ist die Aktivierung des „Nicht stören“-Modus.

Wie es geht:

  1. Mach weiter Einstellungen
  2. Suchen "Bitte nicht stören"
  3. Aktivieren Sie es und wählen Sie:
    • Dauer (von 1 Stunde bis morgen und dann von Mitternacht bis 7 Uhr am nächsten Tag)
    • Schließen Sie von der Deaktivierung nur eine kleine Gruppe von Personen aus, mit denen Sie in ständigem Kontakt stehen müssen.
    • etwaige Ausnahmen (z. B. wichtige Anrufe)

Auf dem iPhone finden Sie es auch unter „Vollständiges Eintauchen“ (Fokus).
Auf Android kann es auch so genannt werden „Nicht stören“ oder „Erweiterter Stummmodus“.

Die Grenzen der Mini-Digitalentgiftung

Sobald Sie den Zeitpunkt für Ihre digitale Mini-Auszeit festgelegt haben, sollten Sie diese einfachen Regeln befolgen:

  • Keine Nutzung sozialer Medien (Instagram, TikTok usw.).
  • Keine unnötigen Benachrichtigungen
  • Nur dringende Anrufe

Digitale Freizonen

Es ist sehr wichtig, einige Bereiche in Ihrem Zuhause auszuwählen, die digital frei, aber absolut respektabel sind.
Das könnte genügen:

  • Schlafzimmer
  • Esszimmer (zuallererst) eine Tavola (wenn du isst)
  • eine Entspannungsecke

Sie sollten Ihr Handy in den ersten 30 Minuten nach dem Aufwachen und 30 Minuten vor dem Schlafengehen nicht benutzen. Und es ist keine Waffe, die man beim Essen auf den Tisch legen sollte: Denken Sie daran, dass es auch eine Waffe gibt. Handy-Etikette.

Alternativen zum Scrollen

Wenn Sie dazu neigen, zwanghaft durch Webseiten zu scrollen, gewöhnen Sie sich an, diesen Drang zu kontrollieren und ihn durch andere Dinge zu ersetzen. Zum Beispiel:
  • Musik hören oder einen Podcast anhören
  • lesen einige Seiten eines Buches oder einer Zeitung
  • Schau aus dem Fenster
  • machen Sie einen kurzen Spaziergang
  • Nimm eine heiße Dusche
  • Atmen Sie 2–3 Minuten lang langsam ein und aus.

Die Informationsdiät

Man muss nicht rund um die Uhr informiert sein oder unzähligen Websites folgen. Eine kleine digitale Auszeit ist also viel einfacher, als man denkt.
  • Wählen Sie 1–2 vertrauenswürdige Websites für tägliche Informationen.
  • Gleiches gilt für Newsletter oder Podcasts.
  • Vermeiden Sie das Wechseln zwischen Apps.
  • Geben Sie den Informationen einen Zeitplan und werden Sie nicht zum reinen Nachrichtenempfänger.
  • Schalten Sie anschließend die ständigen Benachrichtigungen von Nachrichten-Apps aus.
  • Wenn Sie ein Thema oder eine Nachricht besonders interessiert, versuchen Sie, tiefer in die Materie einzutauchen, indem Sie mehr als eine Informationsquelle auswählen.
Die kleine digitale Auszeit wird, einmal eingeführt, leicht zur Gewohnheit und hilft Ihnen, Technologie im Allgemeinen nützlicher und weniger zwanghaft zu nutzen.

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