Wer zog in die Häuser, die der Familie Casamonica enteignet worden waren?

Sie beherbergen hauptsächlich Menschen mit Autismus. Und bis März 2024 war eine Villa trotz ihrer Beschlagnahmung noch immer von dem Clan bewohnt.

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Majestätisch, luxuriös, prunkvoll: So präsentierten sich die Casamonica-Villen entlang der Via Tuscolana – Symbole einer Macht, die niemand anzutasten wagte. Doch nach vielen Jahren und zahlreichen Kämpfen, auch von Vereinigungen, die sich für die Einhaltung der Gesetze einsetzten, wurden die Villen schließlich beschlagnahmt und für soziale und institutionelle Zwecke genutzt.

  • Eine Villa in der Via Roccabernarda wurde als Wohnstätte für Seminaristen zugewiesen (wodurch 11 junge Menschen in religiöser Ausbildung untergebracht wurden).
  • Eine weitere Villa – oft als „Familie Casamonica“ bezeichnet – wurde in eine Residenz umgewandelt, die dem Nationalen Verband der Autisten anvertraut wurde.
  • Eine dritte beschlagnahmte Villa wurde abgerissen und an ihrer Stelle entstand im Stadtteil Romanina der „Parco della Legalità“.

Tatsächlich war bis März 2024 eine der wichtigsten beschlagnahmten Villen – mit Swimmingpool und Reitställen im Viertel Romanina (Campo Romano) – noch von mehreren Mitgliedern der Familie Casamonica bewohnt, insbesondere von Guerrino Casamonica, Sohn von Vittorio, genannt „Pelè“. Erst dann gelang es der Polizei schließlich, das Anwesen zu räumen, obwohl es bereits unter gerichtlicher Beschlagnahme stand.

Titelbild von https://www.ilmessaggero.it

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