BerlinPay ist ein Bürgerprojekt, das im Mai 2026 in der deutschen Hauptstadt ins Leben gerufen wurde und allen, Einwohnern wie Touristen, die Möglichkeit bietet, zur Verbesserung des städtischen Umfelds beizutragen und dafür verschiedene Arten von Entschädigungen zu erhalten.
Der Mechanismus, der das CopenPay-Programm nachbildet, das 2024 mit großem Erfolg in der dänischen Hauptstadt (einer der nachhaltigsten Städte der Welt) eingeführt wurde, arbeitet mit einem sehr einfachen Mechanismus.
Wer sich über die visitBerlin- Plattform für das Programm anmeldet , kann konkrete und nützliche Maßnahmen ergreifen, um die Umwelt und die allgemeine Lebensqualität in der Stadt zu verbessern.
Zum Beispiel:
- Nutzen Sie Fahrräder oder öffentliche Verkehrsmittel anstelle von Autos.
- an Fluss- oder Parkreinigungen teilnehmen
- Umweltbezogene oder soziale Aktivitäten (z. B. Bäume pflanzen, inklusive Veranstaltungen unterstützen)
- Pflanzenblumen
- Pflanzen reinigen
- die Sauberkeit der Wasserwege verbessern.
Sobald die Aktivität auf der Plattform dokumentiert und verifiziert ist, erhält die für die Aktionen verantwortliche Person eine Art Belohnung, die nicht nur direkt von der Gemeinde, sondern auch von rund vierzig Unternehmen und Vereinen kommt, die Projektpartner geworden sind.
Die Preise sind vielfältig: eine Kanufahrt auf der Spree, dem Fluss, der durch die deutsche Hauptstadt fließt; freier Eintritt in Museen oder städtische Schwimmbäder; Gratisgetränke oder Rabatte in teilnehmenden Clubs und Geschäften.
Die Neuheit des Projekts liegt in der Einbindung nicht nur der Einwohner, sondern vor allem der Touristen, die ganzjährig in die Stadt strömen. In diesem Sinne ist BerlinPay auch eine Antwort auf den Übertourismus: In Dänemark meldeten sich nach dem Start der CopePay-Kampagne innerhalb eines Monats 75 Touristen an.
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