Wer das Pech hat, die Toilette am Bahnhof Verona Porta Nuova benutzen zu müssen, sollte sich auf drei unangenehme Überraschungen gefasst machen. Erstens: Man muss fürs Wasserlassen 1,20 € bezahlen, was sich dann auf 1,50 € erhöht, da die Automaten am Eingang der Bahnhofstoiletten kein Wechselgeld herausgeben. Zweitens: Diese Gebühr ist rot markiert. grün, Eine klassische Mini-Spekulation mit dem magischen Wort Nachhaltigkeit, was mittlerweile zunehmend eine Quelle von Verschwendung und Täuschung ist. Dritte Überraschung: Der Zugang zu den Toiletten erfolgt, wiederum unter dem Deckmantel von „hygienischen und nachhaltigen Dienstleistungen“, über ein ausgeklügeltes System von Drehkreuzen mit zahlreichen Lichtern, ohne eine Spur von Mensch, nicht einmal ein Aufseher, der vielleicht helfen könnte, die Barriere der modernen Technologie zu überwinden. Und was sollen ältere Menschen tun? Sollten behinderte Menschen die 112 anrufen? Falsche Nachhaltigkeit kümmert sich nicht darum, wenn es darum geht, eine Methode zur Gelderpressung zu erfinden.
Der Mythos gebrochenWie falsche Nachhaltigkeit die Welt ungerechter gemacht hat von Antonio Galdo (Codice Edizioni): Wenn Sie das Buch lesen möchten klicken Sie hier.
Veronas Vorgehensweise, ähnlich der anderer Bahnhöfe wie Mailand, Florenz, Rom und Venedig (Städte, in denen der kostenpflichtige Toilettenservice oft an private Unternehmen ausgelagert wird), hat insofern einen Mehrwert, als sie als Paradebeispiel dient. Es ist beinahe ein Format, das aufgrund seiner Effektivität an Universitäten untersucht werden sollte. clevere und irreführende Anwendung.
Die kleine Werbemaßnahme, die durch die Toilettengänge der Fahrgäste zu erheblichen Einnahmen führt (stellen Sie sich vor, wie viele Tausend Menschen täglich einen Bahnhof passieren und die Toilette benutzen müssen), wird mit fantasievollen, ökologischen Absichten begründet. Es wird sogar auf eine … verwiesen. Toiletten-Grünprojekt Am Bahnhof Verona Porta Nuova soll die Energieeffizienz und die ökologische Nachhaltigkeit der Eisenbahninfrastruktur verbessert werden. Wow!
Dann gibt es noch die in ihrer Banalität und Nutzlosigkeit brillanten Grundsätze, mit denen die Bezahltoilette vorgestellt wird: Licht ausschalten, wenn nicht nötig, Wasser nur im Notfall verwenden, umweltfreundliche Materialien wählen. So lautet das Motto: „Verona Porta Nuova, gemeinsam für Nachhaltigkeit“.
Zwei Schlüsselwörter: Nachhaltigkeit und ZusammenhaltJa, gemeinsam: ein grundlegendes Konzept zur Definition wahrer Nachhaltigkeit. Leider geschieht bei gebührenpflichtigen Toiletten das Gegenteil: eine verabscheuungswürdige Diskriminierung der Schwächsten, nicht unbedingt der Armen. Für 1,2 bis 1,5 Euro aufs Wasser zu gehen, ist ein klassischer Luxus (ja, Sie haben richtig gelesen: Luxus). Für diejenigen, die nicht im Geld schwimmen, kann dies zu einer weiteren Belastung werden, die sie ohnehin schon durch Not und Notwendigkeit erdrückt. Bahnhöfe sind zudem wichtige Gemeinschaftsräume, an denen Tag und Nacht jeder vorbeikommt und wo man keinen Cent Eintritt bezahlen sollte. „grüne öffentliche Toilette“. Zum jetzigen Zeitpunkt wäre uns jede andere Farbe lieber, schwarz, rot, gelb; aber solange es nicht der Schauplatz einer weiteren Spekulation ist, dass Es entstellt den Begriff Nachhaltigkeit und beraubt ihn völlig seiner eigentlichen Bedeutung.
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