Schlaflosigkeit ist ein weltweites Problem (16 Prozent der erwachsenen Bevölkerung leiden darunter, und jeder Dritte erlebt zeitweise Symptome) und bietet gleichzeitig eine große Chance, neue Produkte zu entwickeln und Umsätze zu generieren. Dazu gehören Apps, die wahre Wunder versprechen: Sie sollen Nutzern beim Einschlafen helfen, die Schlafqualität verbessern und ständiges Aufwachen verhindern. Doch in Wirklichkeit sind sie nutzlos.
Der häufigste Wirkmechanismus dieser Apps besteht in der Reduzierung der mentalen Aktivität, um einen erholsamen Schlaf zu fördern.
Wenn Sie gestresst oder „hyperwach“ sind, bleibt Ihr Gehirn im Alarmmodus, was eine Reihe negativer Auswirkungen hat:
- ununterbrochene Gedanken
- Angst
- Uhrprüfung
- körperliche Spannung
Die Apps basieren auf der Kognitive Verhaltenstherapie bei Schlaflosigkeit (Kognitive Verhaltenstherapie bei Schlaflosigkeit) umfassen:
- Meditationsführer
- langsames Atmen
- ruhige Musik
- weißes Rauschen
- monotone Geschichten („Schlafgeschichten“).
Alles mit dem Ziel, die Aktivität des sympathischen Nervensystems („Kampf-oder-Flucht“-Reaktion) zu senken.
Andere, ebenfalls sehr beliebte Apps nutzen verschiedene Tools, um den Schlaf zu überwachen und zu verstehen, wo und wann kritische Punkte auftreten.
Einige Apps verwenden:
- Beschleunigungsmesser des Telefons
- Smartwatch
- microfono
- Herzschlag
Sie werden zur Berechnung folgender Daten verwendet:
- wenn du schläfst
- Bewegungen
- Schnarchen
- Schlafphasen
Allerdings gibt es zwei Probleme mit Apps, die beim Einschlafen und beim besseren Schlaf helfen sollen, und wenn man sie zusammennimmt, sind sie nutzlos.
Erstens erfordern diese Lösungen den Einsatz von Technologie – genau jener Art von Technologie, von der Ärzte vor dem Einschlafen abraten. Deshalb bitten wir Sie, Smartphones und Computer im Bett nicht zu benutzen, vor dem Einschlafen keine SMS zu schreiben oder zu chatten und dies auch nicht direkt nach dem Aufwachen zu tun. Der größte Schaden der Technologie besteht darin, dass sie den Geist irreführt. circadianer Rhythmus und um zu hemmen la Melatonin, Unverzichtbar für den Schlaf.
Zweitens gibt es keine wissenschaftlichen Belege für die Nützlichkeit von Schlaf-Apps; im Gegenteil, die meisten Studien deuten eher in die entgegengesetzte Richtung. Forscher betonen sogar die Vielzahl unzuverlässiger Mini-Studien, die zur Verbreitung von Schlaf-Apps durchgeführt wurden. Eine Metaanalyse Eine Studie aus dem Jahr 2020 untersuchte 1.200 Veröffentlichungen und kam zu dem Schluss, dass nur 19 davon als zuverlässig gelten können. Dabei handelt es sich um Studien, die die sehr begrenzten, an Placebo-Effekte grenzenden Effekte von Schlaf-Apps belegen.
Zu den am häufigsten angeforderten Apps gehört SchlafioDie am besten erforschte und klinisch validierte Methode. Sie erfordert tägliche Anwendung und funktioniert eher wie ein Therapieprogramm als eine Entspannungs-App.
- CNT-i-Coach: Entwickelt in Zusammenarbeit mit US-amerikanischen Kliniken. Weniger elegant, aber sehr praktisch.
- Ruhezustand zurücksetzenmit dem klassischen CBT-Ansatz.
- Ruhe: Spezialisiert auf Schlafgeschichten, Entspannung, Klänge und Meditationen.
- Headspace: mit Meditation und kurzen Routinen beginnen.
- Insight Timer: eine Art riesige Bibliothek über Schlaf und mögliche Lösungen gegen Schlaflosigkeit.
Die Kosten variieren je nach App erheblich, aber ein gewichteter Durchschnitt ergibt folgende Preisspanne für monatliche oder jährliche Abonnements:
- circa 5–10 € pro Monat wenn Sie jährlich zahlen
- circa 10–20 € pro Monat wenn Sie monatlich zahlen
Bevor Sie sich in die Welt der Schlaf-Apps begeben, raten wir Ihnen, die von uns empfohlenen natürlichen Heilmittel auszuprobieren. hier und zu versuchen diese Lebensmittel gilt als schlaffördernd.
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