Weltweite Bekanntheit erlangten sie durch einen historischen Kampf gegen den Schweizer Staat, in dem sie ein wegweisendes Urteil erwirkten. Konkret warfen die „Klima-Ältesten“ dem Schweizer Staat Folgendes vor:
- nicht genug tun, um die Treibhausgasemissionen zu reduzieren
- unzureichenden Schutz der Gesundheit der Bürger vor den Auswirkungen des Klimawandels
Nach ihrer Niederlage vor den Schweizer Gerichten wandten sie sich an die Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte, und hier hatten sie Recht. Das Urteil etablierte einen internationalen Grundsatz, der in künftigen Klimakonflikten unerlässlich sein wird: Die Schweiz wurde für schuldig befunden, die Charta der Menschenrechte verletzt zu haben, indem sie ihrer Pflicht zur Bekämpfung der Klimakrise nicht nachkam. Mit diesem Urteil erkennt ein internationales Gericht erstmals den Klimaschutz als wesentlichen Bestandteil der Menschenrechte an.
Nach dem Urteil ließ der Verein „Senioren fürs Klima“ nicht locker. Im Gegenteil, der Kampf wurde fortgesetzt, um zu überprüfen, ob die Schweizer Regierung die Vorgaben des Urteils auch umsetzte. Auch das Ministerkomitee des Europarats sowie UN-Beobachter sprachen den Rentnern ihre Unterstützung aus. von KlimaSeniorinnen Die Schweizer Regierung tut nicht, was das Urteil, das sie verurteilt hat, vorschreibt.
Eine weitere Folge der Aktivitäten von Rentnern ist die rasante Zunahme klimabezogener Klagen weltweit. Allein im Herbst 2025 gab es laut einem Bericht, der auf Basis der Datenbank des Sabin Center for Climate Law der Columbia University erstellt wurde, 3.100 solcher Klagen in Amerika und Europa.
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