Le Halluzinationen bei älteren Menschen Hierbei handelt es sich um Sinneswahrnehmungen, die Sehen, Hören und sogar Schmecken, Riechen und Tasten umfassen können. Es gibt verschiedene Arten mit unterschiedlichen Erscheinungsformen (zum Beispiel das Sehen von abwesenden Personen oder das Hören nicht existierender Stimmen), und sie lassen sich auf sehr spezifische Ursachen zurückführen, beginnend mit Demenz und neurologische Störungen.
Themenverzeichnis
Was ist das?
Es ist entscheidend zu verstehen, dass Halluzinationen nicht alle gleich sind. Manche, so beängstigend sie auch sein mögen, gelten als harmlos. gutartig und stehen nicht zwangsläufig in Zusammenhang mit kognitiven Beeinträchtigungen.
Ein klassisches Beispiel ist die Charles-Bonnet-Syndrom, in der Menschen mit schwere Sehbehinderung Sie nehmen lebhafte und komplexe Bilder wahr, obwohl sie sich vollkommen bewusst sind, dass diese nicht real sind.
In anderen Fällen können Halluzinationen jedoch die Warnzeichen für ernsthafte Erkrankungen die ein sofortiges Eingreifen erfordern.
Sie können auf den Beginn einer Infektion oder einer Stoffwechselstörung hinweisen oder zu den ersten Symptomen neurodegenerativer Erkrankungen gehören. Daher ist eine ärztliche Untersuchung stets der erste und wichtigste Schritt.
Verursachen
Die Ursachen von Halluzinationen im Alter sind vielfältig und oft miteinander verknüpft. Eine Differenzialdiagnose ist daher von entscheidender Bedeutung, wie bereits betont wurde. Studien zur geriatrischen NeuropsychiatrieUm die richtige Behandlung zu ermitteln, müssen die Hauptursachen ermittelt werden:
- Neurodegenerative Erkrankungen: La Lewy-Körper-Demenz er ist gut auch für die Parkinson-Krankheit Sie treten häufig in Verbindung mit komplexen visuellen Halluzinationen auf. Auch bei Alzheimer können sie vorkommen, allerdings erst in einem fortgeschritteneren Stadium.
- Delirium: Ein akuter Zustand der Verwirrung, oft ausgelöst durch Infektionen (wie beispielsweise Erkrankungen der Harnwege), Dehydratation, Elektrolytstörungen, hohes Fieber oder nach einer Operation. Delir ist ein medizinischer Notfall.
- Nebenwirkungen des Medikaments: Viele Medikamente, die bei älteren Erwachsenen häufig eingenommen werden (Opioide, Benzodiazepine, Anticholinergika, einige Parkinson-Medikamente), können Halluzinationen auslösen.
- Sensorische Deprivation: Schwere Seh- oder Hörprobleme können das Gehirn dazu verleiten, Wahrnehmungen zu erzeugen, die gar nicht vorhanden sind.
- Psychiatrische Störungen: Erkrankungen wie Schizophrenie im späteren Lebensalter oder Episoden von schwere Depression mit psychotischen Symptomen.
- Andere Erkrankungen: Nieren- oder Leberversagen, Vitaminmangel (insbesondere B12) oder Schilddrüsenerkrankungen.
Darüber hinaus kann es auch auf natürliche Faktoren zurückzuführen sein. kognitiver Abbau.
Arten von Halluzinationen
Halluzinationen werden nach dem betroffenen Sinn klassifiziert:
- Visuelle Darstellungen: Am häufigsten tritt dieses Phänomen bei älteren Erwachsenen auf. Die betroffene Person sieht dann Tiere, Menschen (oft Kinder oder verstorbene Verwandte) oder Gegenstände, die sich nicht im Raum befinden.
- Anhörung: Das Hören von Stimmen, Musik, Geräuschen oder Geräuschen ohne reale äußere Quelle. Die Stimmen können anklagend, neutral oder befehlend sein.
- Olfaktorisch: Die Wahrnehmung von Gerüchen, oft unangenehmen (wie Brand- oder Gasgeruch), die andere nicht riechen können.
- Taktil: Das Gefühl, berührt zu werden oder dass etwas, wie zum Beispiel Insekten, auf oder unter der Haut krabbelt.
- Schmecken: Ein seltsamer und oft unangenehmer Geschmack im Mund, der nicht mit Essen oder Trinken zusammenhängt.
Natürliche Heilmittel
Bei Halluzinationen bei älteren Menschen ist das erste, was zu tun ist Sprechen Sie mit einem Arzt darüberDie Experten werden die Situation beurteilen und, falls sie diese als nicht gravierend einstufen, gegebenenfalls einige natürliche und verhaltensbezogene Maßnahmen für ausreichend erachten. Zum Beispiel:
- Vermeiden Sie Alkohol und Koffein: Beide Substanzen können die Wahrnehmung verändern und Verwirrung verstärken.
- Vermeiden Sie eine direkte Konfrontation: Vermeiden Sie es, seine Halluzinationen vorschnell als unbegründet abzutun. Diskussionen über die Richtigkeit seiner Wahrnehmung verstärken nur seine Angst und Unruhe.
- Beruhigen statt widersprechen: Verwenden Sie einen ruhigen Tonfall und Sätze wie: „Ich verstehe, dass Sie das sehen und Angst haben, aber ich bin bei Ihnen und Sie sind in Sicherheit.“ Ziel ist es, das Gefühl zu bestätigen, nicht die Wahrnehmung.
- Schaffen Sie eine vertraute und friedliche Umgebung: Die Reduzierung lauter Geräusche, die Verwendung angemessener Beleuchtung (dunkles Licht kann visuelle Halluzinationen begünstigen) und das Umgeben der älteren Person mit vertrauten Gegenständen können eine beruhigende Wirkung haben.
- Halten Sie eine stabile Routine ein: Regelmäßige Zeiten für Mahlzeiten, Schlaf und tägliche Aktivitäten tragen dazu bei, ein Gefühl von Ordnung zu schaffen und Stress abzubauen.
Medikamentenfreie Therapien
Ein nicht-medikamentöser Ansatz ist stets die erste Wahl. Ziel ist es, die Symptome zu lindern und die Lebensqualität des älteren Menschen zu verbessern. Zu diesen Therapien gehören:
- Sensorische Kontrolle und Korrektur: Achten Sie darauf, dass Ihre Brille und Ihre Hörgeräte sauber sind, einwandfrei funktionieren und richtig angepasst sind. Oftmals reicht schon eine Verbesserung des Seh- oder Hörvermögens aus, um Halluzinationen zu reduzieren oder zu beseitigen.
- Realitätsorientierungstherapie: Helfen Sie der Person behutsam, wieder Kontakt zu ihrer Umgebung aufzunehmen, indem Sie über den Tag, die Uhrzeit, den Ort und die anwesenden Personen sprechen.
- Ablenkung und Umleitung: Wenn die ältere Person unter einer Halluzination leidet, können Sie versuchen, sie mit einer angenehmen Aktivität abzulenken, zum Beispiel indem Sie ihre Lieblingsmusik hören, alte Fotos ansehen oder einen kurzen Spaziergang machen.
Pharmakologische Behandlungen
Der Einsatz von Medikamenten ist Fällen vorbehalten, in denen Halluzinationen schwere Angstzustände, Unruhe oder gefährliches Verhalten gegenüber der eigenen Person oder anderen verursachen.
Die medikamentöse Therapie muss stets von einem Facharzt (Geriatrie, Neurologie oder Psychiatrie) verordnet und überwacht werden. Das Hauptziel ist Die zugrunde liegende Ursache behandeln (zum Beispiel die Gabe eines Antibiotikums bei einer Infektion).
Falls erforderlich, können Medikamente eingesetzt werden. Antipsychotika, in der Regel nur in sehr niedrigen Dosen und über kurze Zeiträume, da sie bei älteren Menschen erhebliche Nebenwirkungen haben können.
Vorbeugung
Um Halluzinationen vorzubeugen, müssen die zugrunde liegenden Ursachen behandelt werden. Zu den wirksamsten Strategien gehören:
- Regelmäßige Arzneimittelüberprüfung: Bitten Sie Ihren Arzt, Ihre Medikamentenliste regelmäßig zu überprüfen, um unnötige Medikamente zu eliminieren oder Medikamente mit bekannten psychotropen Nebenwirkungen zu ersetzen.
- Gesundheitsüberwachung: Infektionen, Dehydrierung und Stoffwechselstörungen sollten umgehend überwacht und behandelt werden.
- Kognitive und soziale Stimulation: Ein aktiver Geist und die Förderung sozialer Kontakte können zur Erhaltung der kognitiven Leistungsfähigkeit beitragen.
- Regelmäßige Seh- und Hörtests: Sicherzustellen, dass ältere Menschen so gut wie möglich sehen und hören können, ist eine der wirksamsten Präventionsmaßnahmen.
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