Die Betreiber des Strandresorts „Al Chiosco“ in Noli, Provinz Savona, Ligurien, hätten sich wohl kaum vorstellen können, dass ihr spekulatives Angebot in den sozialen Medien viral gehen würde. Doch Enzo Guerra erwies sich als umsichtiger und gewissenhafter Gast und teilte das Bild des kleinen Skandals mit seinen Followern: Er musste 1 € bezahlen, um seine Wasserflasche mit Leitungswasser aufzufüllen – in einem Resort, in dem man 80 bis 100 € für eine Liege und einen Sonnenschirm zahlt.
Noch peinlicher an dieser brisanten Geschichte über die Sommerspekulationen ist die Begründung, die die Verantwortlichen für ihre Entscheidung zu geben versuchten. „So wollen wir den Plastikverbrauch reduzieren“, sagten sie. Ungeachtet des Zusammenhangs, der sich kaum nachvollziehen lässt, bleibt die Tatsache bestehen, dass die Gebühr für Leitungswasser zum Auffüllen einer Wasserflasche sinnlos und unbegründet ist. Ähnlich wie die mittlerweile in vielen Bars und Supermärkten von Touristenorten übliche Praxis, Kunden für Eis zu bezahlen, das sie zum Kühlen von Getränken und Wasser bei einem Picknick am Meer, auf einem kleinen Boot oder am Strand benötigen.
Titelbildquelle: Il Fatto Quotidiano
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