„Wir sehen uns im Café“, ein virtueller Treffpunkt für Alzheimer-Patienten. Gegen die Einsamkeit.

Eine Online-Hotline vernetzt Alzheimer- und Parkinson-Patienten mit Angehörigen, Pflegekräften und Experten. Dies trägt dazu bei, ihre Lebensqualität zu verbessern, Stigmatisierung abzubauen und Einsamkeit zu bekämpfen. Zusätzlich werden persönliche Treffen in fünf Gemeinden der Region Catanzaro angeboten.

Wir sehen uns im Café.

Ein Projekt für Menschen, die von allen Formen von Demenz und neurodegenerativen Erkrankungen betroffen sind, das in Kalabrien begann und dank einer Online-Plattform und einer eigens dafür eingerichteten Website das ganze Land erreicht.

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"Wir sehen uns beim Kaffee"-Projekt

„Wir sehen uns im Café“ verbindet und knüpft Kontakte. der Verein „Ra.Gi.“, die Sozialgenossenschaft „Co. Ri. SS“ und der Verein „PerLe Demenze. Famiglie Unite Calabria“. und allen Nutzern, die ein Bedürfnis nach einem Zuhör- und gegenseitigen Hilfsangebot verspüren. Das Modell ist folgendes: Alzheimer-CaféOrte, an denen 1997 geboren wurde auf eine Idee der niederländischen Psychologin Bère Miesen zurückgehend, wo Menschen mit Alzheimer, Parkinson oder anderen neurodegenerativen Erkrankungen sich mit Familienmitgliedern und professionellen Pflegekräften treffen können, um stundenlang in einer einladenden und aufmerksamen Atmosphäre Anregung und Gespräche zu verbringen.
In den Alzheimer-Cafés, die nun online stattfinden, können Betroffene der Isolation entgegenwirken, soziale Kontakte pflegen, das Stigma abbauen und ihre Alltagsprobleme sowie gefundene Lösungsansätze teilen. Gleichzeitig wird das Bewusstsein für diese Krankheit gestärkt.

Struktur in Form von Live-Übertragungen von Meetings mit speziell geschulten Einsatzkräften und Experten in verschiedenen Interventionsbereichen. Das Projekt zielt darauf ab, Familien und Patienten konkrete Unterstützung zu bieten und die Lebensqualität derjenigen zu verbessern, die sie täglich betreuen. Online-Treffen beginnen im Oktober nächsten Jahres, sollen aber nicht auf ein einziges nationales virtuelles Treffen beschränkt bleiben. Geplant sind außerdem Präsenztreffen in acht Gemeinden im Raum Catanzaro, um die Möglichkeit einer Ausweitung des Angebots auf die umliegenden Gemeinden zu prüfen.
Parallel dazu werden bis Oktober in fünf Gemeinden im Raum Catanzaro völlig kostenlose Hörzentren eingerichtet: Botricello, Chiaravalle Centrale, Pianopoli, Soverato und Tiriolounter uneingeschränkter Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen der Anti-Covid-Protokolle.

PRO CA. Das wiederentdeckte Dorf: Ein Dorf, in dem Alzheimer-Patienten wieder an ihre täglichen Routinen anknüpfen können – technisch und sicher (Video)

Online-Unterstützung für Alzheimer-Patienten

Das Projekt, das am 11. September letzten Jahres in Catanzaro vorgestellt wurde, ist über die frei zugängliche Plattform erreichbar. www.formazioneteci.comAn den Treffen werden unter anderem folgende Personen ehrenamtlich teilnehmen: Neurologe Ferdinando Schiavo.
Elena Sodano, Präsidentin des Vereins „Ra.Gi.“, erklärt zum Geist des Projekts: „Wir leben in einer Art allgemeiner Hypnose, in der sich der Glückliche gut fühlt, weil die ‚Unglücklichen‘ ihre Lasten still ertragen. Es ist, als würde man sagen: ‚Was das Auge nicht sieht, das Herz betrauert es nicht.‘ Wir hingegen wollen in der Stille der Realität lautstark für das Wenige, das wir tun können, eintreten, mit der festen und entschlossenen Absicht, die Regeln eines perversen Spiels zu ändern, indem wir menschliche und institutionelle Netzwerke aufbauen.“

Das Projekt „Wir sehen uns im Café“ ist für den Non Sprecare Award 2020 nominiert. Um Ihre Projekte einzureichen, folgen Sie bitte den Anweisungen. hier.

DON'T WASTE AWARD 2020:

 

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