Themenverzeichnis
Vorsicht und Klarheit
Natürlich ist Vorsicht geboten, besonders bei jungen Kindern. Die Einführung in eine neue Situation erfordert Behutsamkeit. Es bedarf der Verantwortung, die eigenen elterlichen Spannungen nicht auf die Kinder abzuwälzen. Doch Klarheit ist das A und O. Je transparenter man miteinander umgeht, desto eher ist das sich trennende Paar gezwungen, eine endlose Kette von Streitereien, Vergeltungsmaßnahmen und Forderungen zu vermeiden.
Lügen ist nutzlos.
Zwischen der althergebrachten Methode, die Realität zu beschönigen – was nicht gleichbedeutend mit Lügen ist – und der Wahrheit, die wir unseren Kindern schulden, sie niemals als unser ausschließliches Eigentum zu betrachten, sondern eine Beziehung zu ihnen als autonomen, freien und verantwortungsbewussten Individuen aufzubauen, klafft eine riesige Lücke. In diesen Bereich muss sich jeder begeben, selbst Eltern, die gezwungen sind, den langen Tunnel einer schmerzhaften Trennung zu durchqueren. Lügen ist eine nutzlose Verschwendung.: voller Energie, voller Glaubwürdigkeit, voller gegenseitigem Respekt. Und voller verfliegender Liebe.
Fordern Sie Ihre Kinder nicht auf, Partei zu ergreifen.
Sobald Sie den Weg der Trennung und anschließend der Scheidung eingeschlagen haben, ist es ratsam, mit Ihren Kindern zu sprechen.Erklären Sie, wenn möglich, die Situation einfach und einfühlsam. Vermeiden Sie schmerzhafte Details oder gegenseitige Anschuldigungen: die Kinder Sie müssen keine Partei ergreifen.Passen Sie die Erklärung dem Alter des Kindes an: Jüngere Kinder benötigen einfache Worte, während Teenager eine detailliertere Kommunikation benötigen.
Für Stabilität und Routine sorgen
Stabilität hilft Kindern, sich wohlzufühlen sichernDeshalb sollten Sie im Falle einer Trennung Ihre täglichen Gewohnheiten, Ihren Tagesablauf und Ihre Aktivitäten so gut wie möglich beibehalten. Wenn Ihr Kind umzieht oder die Schule wechselt, erklären Sie die Gründe ruhig und beruhigend. Kinder müssen wissen, dass Sie sind nicht schuld. für die Trennung der Eltern und dass die Liebe der Mutter und des Vaters zu ihnen ändert sich nichtWiederholen Sie es oft, mit konkreten Worten und Taten.
Vereinbaren Sie, wie viel Zeit Sie mit Ihren Kindern verbringen möchten.
Während einer Trennung sollten Kinder stets von beiden Elternteilen geschützt und niemals ausgenutzt werden. Entscheidend ist Geborgenheit, und der einzig gangbare Weg, dieses schwierige Ziel zu erreichen, besteht darin, die grundlegenden Entscheidungen, die nach der Trennung anstehen, gemeinsam zu treffen. Dazu gehört, die Zeit mit den Kindern in ihren neuen Familien aufzuteilen, einschließlich der Momente, in denen alle noch zusammen sein können – ohne sich zu verstellen, sondern mit echter und gegenseitiger Zuneigung. Ebenso wichtig ist es, die Verantwortung zu teilen, von der Wahl der Schule bis hin zum Eingreifen in das Privatleben der Kinder, ohne dabei aufdringlich zu wirken, wenn es problematisch erscheint.
Verunglimpfen Sie nicht den Partner, von dem Sie sich trennen.
Die Verpflichtung, den anderen nicht herabzusetzen, ihn nicht zu isolieren, geschweige denn ihn auszuschließen: Ein Kind braucht immer beide Elternteile, Vater und Mutter, und ein Ersatz ist niemals zielführend. Eine Art Pakt, ob ausdrücklich oder stillschweigend, ist lediglich ein Detail, das beide Elternteile dazu verpflichtet, im Falle weiterer Meinungsverschiedenheiten nach der Geburt die Interessen der Kinder an erste Stelle zu setzen. TrennungEin schrittweises und vorsichtiges Vorgehen ist notwendig, um Kinder davon zu überzeugen, mit neuen Partnern zusammenzuleben: Kinder sind keine Pakete, die man einfach von einer Adresse zur anderen transportieren kann.
Vermeiden Sie Konflikte in Anwesenheit Ihrer Kinder.
Streit, Kritik oder Herabsetzung des anderen Elternteils vor den Kindern bringen diese in eine schmerzhafte Lage. Selbst wenn das Verhältnis zwischen den Ex-Partnern angespannt und konfliktgeladen ist, ist gegenseitiger Respekt unerlässlich. zum Wohle der KinderIn manchen Fällen kann es hilfreich sein, einen Familienmediator, einen Kinderpsychologen oder ein vertrauenswürdiges, ausgeglichenes Familienmitglied einzubeziehen. Die Schule kann ein wichtiger Verbündeter sein: Informieren Sie die Lehrkräfte, wenn Sie der Meinung sind, dass die familiäre Situation sich auf die schulischen oder emotionalen Leistungen auswirken könnte.
Versuche trotzdem eine Versöhnung.
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Eröffnungsfoto von Daria Obymaha via Pexels
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