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Nicht einmal ein Zug an einer Zigarette
Es mag wie eine übertriebene, zwanghafte Empfehlung klingen. Ist es aber nicht. Rauchen ist tatsächlich verführerisch, und schon ein einziger Zug kann einen wieder zu Zigaretten greifen lassen. Meistens passiert es nach dem Essen, in netter Gesellschaft, wenn einem einer der Gäste höflich seine Zigarettenschachtel unter die Nase hält und einlädt: „Komm schon, nimm doch mal einen Zug …“ Genau in diesem Moment sollte man laut und deutlich „Nein, danke“ sagen.
Kaffee und Spirituosen reduzieren
Womit haben Sie am häufigsten geraucht? Stellen Sie sich diese Frage und ziehen Sie Ihre Schlüsse. Wenn Sie beispielsweise morgens direkt nach dem Aufwachen mit Kaffee und Zigarette angefangen haben, ändern Sie Ihre Gewohnheiten. Vermeiden Sie Kaffee, insbesondere zur Zigarettenzeit, und ersetzen Sie ihn durch andere Getränke (auch Tee), bis Sie sicher sind, dass Sie die Kombination vermeiden können. Dasselbe gilt für alkoholische Getränke am Abend. Und denken Sie daran: Es ist nur eine Frage der Gewohnheit. Dann werden Sie nie wieder an Zigaretten denken, nicht einmal in Kombination mit Kaffee und Alkohol.
Meiden Sie Orte, an denen sich Raucher aufhalten.
Es gibt Orte, die besonders von Rauchern frequentiert werden. Da das Rauchen in bestimmten Bereichen, wie beispielsweise in Restaurants oder öffentlichen Gebäuden, verboten ist, treffen sich Raucher an Orten ohne Rauchverbot. Respektieren Sie ihre Entscheidung, aber vermeiden Sie es, sich ihnen anzuschließen, damit Sie nicht in Versuchung geraten.
Lasst niemanden im Haus rauchen.
Bei Ihnen zu Hause. Dies ist ein heikles Thema, da es auch Ihre Gastfreundschaft betrifft. Höfliche und großzügige Gastgeber lassen ihren Gästen in ihrem Haus in der Regel freie Hand, sogar beim Rauchen. Sollten Sie jedoch kürzlich mit dem Rauchen aufgehört haben, können Sie alle bitten, im Freien zu rauchen und erst drei Minuten nach dem letzten Zug zurückzukehren. Diese Zeitspanne wurde von Forschern des Mailänder Krebsinstituts berechnet, in der weiterhin signifikante Mengen an Feinstaub durch die Ausatemluft abgegeben werden. Dies wird als Restrauch bezeichnet.
Gib nicht auf
Was passiert, wenn du einmal nachgibst? Das kann passieren; dramatisiere es nicht und betrachte dich nicht als gescheitert. Tatsächlich geht es in diesem Fall lediglich darum, das Problem einzugrenzen und seine Ursachen schnell zu untersuchen. Ein Moment erhöhter Nervosität, ein nach Monaten des Dornröschenschlafs wieder erwachtes Verlangen, eine Prüfung deiner Beharrlichkeit. Wie dem auch sei, nimm den Rückschlag nicht zu ernst und finde wieder zu deinem Weg zurück. Als ehemaliger Raucher…
Iss Lakritz und Süßigkeiten
In den ersten Monaten nach der Raucherentwöhnung können Süßigkeiten und Lakritz helfen, das Verlangen nach Zigaretten zu unterdrücken. Bedenken Sie jedoch, dass dieses Verlangen, selbst wenn es sehr stark ist, nur von kurzer Dauer ist und innerhalb weniger Minuten wieder verschwinden kann.
Kauf keine Zigaretten
Es gibt Ex-Raucher, die sich selbst herausfordern. Sie kaufen sich eine Packung Zigaretten und tragen sie immer bei sich, damit sie im Falle eines Rückfalls sofort eine Zigarette griffbereit haben. Das ist ein riskantes Unterfangen, das die Willenskraft stark auf die Probe stellt. Vermeiden Sie es und seien Sie zufrieden damit, mit dem Rauchen aufgehört zu haben. Das ist der wahre Erfolg.
Aufhören spart Geld
Es ist unmöglich, die körperlichen Vorteile des Rauchstopps nicht zu spüren. Alles verbessert sich, von der Atmung bis hin zur geringeren Müdigkeit. Erinnern Sie sich immer wieder an diese Vorteile, um Ihre Entscheidung zum Aufhören zu motivieren. Vergessen Sie dabei auch nicht den finanziellen Aspekt. Ein durchschnittlicher Raucher gibt jährlich etwa 1.500 bis 2.000 Euro aus. Dieses Geld verschwenden Sie nicht länger.
Angenehme Aktivitäten
Anstatt in Erinnerungen an Ihre Rauchervergangenheit zu schwelgen, versuchen Sie, die Zeit, die Sie mit Rauchen verbracht haben, durch angenehme Aktivitäten zu ersetzen. Diese setzen Endorphine frei, lindern Nervosität und heben Ihre Stimmung. Wir sprechen von einem schönen Spaziergang, Schwimmen im Pool, einer Partie Tennis oder einem Workout im Fitnessstudio. Alles, was besser ist als Rauchen.
Sie spielen die Bedeutung von Zigaretten herunter.
Denken Sie an Dantes Ausspruch: „Beachte sie nicht, sondern schaue sie an und gehe vorüber.“ Gerade wenn wir uns vorgenommen haben, mit dem Rauchen aufzuhören, müssen wir vorausschauend planen. Und schenken Sie dem Nikotinkick keine Bedeutung. Dann werden Sie erkennen, dass das Rauchen nichts weiter als eine verschwendete Episode in Ihrem Leben war.
Die Vorteile des Rauchstopps
- Nach drei Monaten ist keine Spur mehr von dem/der/dem chronischer Husten
- Der Körper ist gesünder, wenn Zigaretten durch Wasser und natürliche Getränke ersetzt werden.
- Es stimmt, dass man nach dem Rauchstopp in der Regel zunimmt. Das Gewicht stabilisiert sich dann aber innerhalb von etwa drei Monaten, und man muss lediglich eine leichte Kontrolldiät einhalten.
- Zähne und Finger weisen keine gelblichen Spuren von Nikotin mehr auf.
- Der Atem riecht nicht.
- Falten verschwinden
- Haare und Haut werden strahlender
- Die Atmung normalisiert sich wieder und die Atemnot verschwindet.
- Geschmacks- und Geruchssinn normalisieren sich und werden durch das Rauchen nicht mehr beeinträchtigt.
Lesen Sie auch:
- Welche Zigaretten sind am schädlichsten?
- E-Zigaretten sind genauso schädlich wie andere Zigaretten.
- Diejenigen, die sowohl rauchen als auch trinken, sind diejenigen, die die größten Risiken tragen.
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