Das Surfen im Internet hat größere Auswirkungen auf die Umwelt, als man vielleicht denkt, denn es benötigt Energie für Rechenzentren, Netzwerke und Endgeräte. Für eine einzelne Person mag das nicht viel sein, aber in der Summe ist es beträchtlich. Hier sind einige konkrete Möglichkeiten, den Energieverbrauch zu reduzieren:
Themenverzeichnis
1) Unnötige Daten reduzieren
- Vermeiden Sie Streaming in hoher Auflösung, wenn dies nicht erforderlich ist (z. B. 4K auf kleinen Bildschirmen).
- Deaktivieren Sie die automatische Wiedergabe von Videos in sozialen Medien.
- Laden Sie Dateien nur bei Bedarf herunter und löschen Sie unnötige.
2) Nutzen Sie WLAN anstelle des Mobilfunknetzes.
Wi-Fi verbraucht im Allgemeinen weniger Energie pro Dateneinheit als mobile Netzwerke, insbesondere bei datenintensiven Aufgaben wie Videos oder Downloads.
3) E-Mail und Cloud optimieren
- Vermeiden Sie das Versenden unnötiger E-Mails oder die Verwendung der Funktion „Allen antworten“, wenn dies nicht erforderlich ist.
- Leeren Sie regelmäßig Ihre E-Mails (einschließlich Spam- und Papierkorb-Ordner).
- Reduzieren Sie große Anhänge: Cloud-Links oder Komprimierung sind besser.
4) Effizientere digitale Dienste auswählen
- Nutzen Sie Suchmaschinen und Dienste, die auf effiziente oder erneuerbare Energieinfrastruktur abzielen.
- Manche Plattformen sind „schlanker“ als andere (weniger Werbung, weniger ressourcenintensive Videos).
5) Verlängern Sie die Lebensdauer Ihrer Geräte
- Eine längere Nutzungsdauer von Smartphones und PCs reduziert die Umweltbelastung (die Produktion ist eine der umweltschädlichsten Phasen).
- Reparieren statt ersetzen, wenn möglich.
6) Reduzierung des „digitalen Rauschens“
- Nicht verwendete Konten löschen.
- Doppelte Fotos und Videos aus der Cloud löschen.
- Melden Sie sich von Newslettern ab, die Sie nicht lesen.
7) Seien Sie vorsichtig bei Ihren Suchanfragen und im täglichen Gebrauch.
- Vermeiden Sie ständiges Aktualisieren und passives Stöbern in sozialen Medien.
- Nutzen Sie Lesezeichen, anstatt immer wieder nach denselben Dingen zu suchen.
Um Ihnen einen Eindruck vom Internetkonsum zu vermitteln, hier einige der wichtigsten Beispiele:
- Eine Stunde Videostreaming, insbesondere in HD und 4K, kann etwa bis zu 7–10 Mal mehr Energie als Full H.
- Soziale Medien konsumieren zwischen 0,2–1,5 kWh pro Stunde. TikTok verbraucht am meisten.
- WhatsApp hat einen sehr geringen Stromverbrauch, zwischen 0,01 und 0,05 kWh pro Stunde.
- Was E-Mails betrifft, so werden täglich weltweit Milliarden von E-Mails konsumiert (mit einem Verbrauch von 0,001 bis 0,01 kWh).
-
- Spam
- ungelesene Newsletter
- nutzlose Antworten wie „OK“, „Danke“
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