Wie man Kinder dazu bringt, Obst zu essen

Gestalten Sie es spielerisch: von Sternen bis Herzen. Beziehen Sie die Kinder in die Auswahl und Vorbereitung mit ein. Und vor allem: Gehen Sie mit gutem Beispiel voran.

Ideen, um Kinder zum Obstessen zu animieren
Es ist nicht immer einfach, Kinder zum Obstessen zu bewegen, und es kann Zeitverschwendung sein und sogar die Chance zunichtemachen, sie schon in jungen Jahren an eine gesunde, vollwertige und sogar genussvolle Ernährung zu gewöhnen. Um die Aufgabe zu erleichtern und das Ziel zu erreichen, gibt es jedoch einige Tricks, die in der Regel funktionieren.
 

Wie man Kindern Obst schmackhaft macht

Das erste Geheimnis, um Kinder dazu zu bringen, Äpfel, Kiwis, Bananen, Wassermelonen, Orangen oder anderes Obst zu essen, liegt im Anrichten: Manchmal hilft es schon, das Obst auf dem Teller zu dekorieren oder gemeinsam mit den Kleinen einen Stern aus einer Ananas oder ein Herz aus einer Wassermelone auszuschneiden. So werden sie eher zum Verzehr dieser gesunden Lebensmittel animiert. Schneiden Sie das Obst in lustige Formen, zum Beispiel in Form von Smileys oder Tieren, und verwenden Sie das Rezept für Fruchtspieße. 

Ändern Sie die Konsistenz.

Sogar die Größe der Frucht kann die Vorlieben des Kindes beeinflussen: Man kann beispielsweise mit der Größe der Frucht beginnen. Smoothie, Selbstgemachte Smoothies und Eis am Stiel. Oder auch ein schöner Teller mit in Scheiben geschnittenen, mit Zucker bestreuten Orangen. Gut zubereitetes, gekochtes Obst kann wie ein Dessert schmecken.

Beteiligung an der Auswahl und Vorbereitung

Nehmen Sie sich ab und zu Zeit, mit Ihrem Kind Obst einzukaufen: Spielen ist nicht nur ein wichtiger Aspekt, um Kinder an gesunde, vollwertige Lebensmittel heranzuführen, sondern der Besuch im Supermarkt oder Gemüseladen vermittelt ihnen auch auf natürliche Weise den Wert von Lebensmitteln. So lässt sich Lebensmittelverschwendung vermeiden.

Die andere Form der Beteiligung besteht in der Vorbereitung: Obst waschen, schälen und gemeinsam Obstsalat zubereiten. Sie werden sehen, dass Obst für das Kind „Spaß“ macht und es „wertvoll“ findet.

Als Zwischenmahlzeit und nicht nur zum Mittag- oder Abendessen

Mittag- und Abendessen sind nicht immer die besten Gelegenheiten, Kindern Obst schmackhaft zu machen. War das Mittagessen beispielsweise reichhaltig oder lang, meiden Kinder oft ganz Obst. Geben Sie ihnen diese Möglichkeit und bieten Sie es ihnen zum Mittagessen an. Snack oder sogar zum Zeitpunkt von Frühstück. 

Seien Sie ein gutes Vorbild.

Kinder ahmen nach, selbst bei ihren Lieblingsspeisen. Wenn ihre Eltern sie nicht unterdrücken, aber selbst oft Obst essen, werden sie es ihnen fast automatisch gleichtun, und der Wettbewerb um die Vorliebe ist im Handumdrehen entschieden.

Keine Nötigung oder Erpressung

Vermeiden Sie jeglichen Zwang: Wenn Ihr Kind Obst gar nicht mag, lassen Sie es eine Runde aus und versuchen Sie es später erneut. Hartnäckigkeit ist nur schädlich und kontraproduktiv. Erpressung („Wenn du kein Obst isst, darfst du nicht vom Tisch aufstehen“) ist genauso wirkungslos und hinterlässt zudem einen bleibenden Eindruck im Gedächtnis des Kindes, das dann nie wieder etwas von Obst hören will – weder als Kind noch als Erwachsener.

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