Unsere Beziehung zu unserem Hund beinhaltet viele Verbote. Nicht aufs Bett oder Sofa klettern, nicht ins Haus machen, nicht unter dem Tisch stehen, während wir essen und betteln, nicht unnötig bellen, nicht an der Leine reißen.
Das Wort „Nein“ gehört also definitiv zu den am häufigsten verwendeten. Und es ist wichtig, sowohl zu wissen, wie man es sagt (am besten immer auf dieselbe Weise) als auch dem Hund beizubringen, es zu verstehen, damit er gehorcht.
Einem Hund das Wort „Nein“ beizubringen bedeutet nicht, ihn dieses Wort mit Bestrafung assoziieren zu lassen, sondern ihm beizubringen, dass ein bestimmtes Verhalten nutzlos, wenn nicht gar kontraproduktiv ist und dass es immer eine bequemere Alternative gibt.
Bei Hunden funktioniert das Konzept primär durch Assoziation und Kohärenz, nicht durch das „Verstehen“ der menschlichen Bedeutung des Wortes. Unabhängig davon, wie wir zu einem Hund „Nein“ sagen, sollte das Wort lauten:
- immer dasselbe
- sagte er in einem festen, aber ruhigen Ton
- hat nie geschrien
Vermeiden Sie es, daraus eine emotionale Zurechtweisung zu machen: Hunde können komplexe Emotionen nicht gut miteinander verknüpfen, sondern verbinden eher Tonfall und Haltung mit gesprochenen Worten.
Eine gute Idee ist es, Hunden beizubringen, das Wort „Nein“ zu verstehen, wenn sie bereits… Welpen, wodurch die Voraussetzungen geschaffen werden, damit sie leicht und endgültig verstehen können.
Mit dieser Methode:
- Bringen Sie den Hund in die „Sitz“-Position.
- Stelle ihm etwas Appetitliches vor.
- Sag Nein!
- Bestätigen Sie das Verhalten mit einer Belohnung aus Ihren Händen.
- Lassen Sie den Hund aus der Sitzposition frei und rufen Sie ihn zu sich zurück.
- Belohne ihn erneut
- Das Leckerli auf dem Boden sollte dort bleiben, und man sollte dem Hund etwas anderes Interessantes anbieten, damit er es vergisst.
Für diese Übung muss Ihr Hund Grundkommandos wie „Bleib“ oder „Sitz“ kennen. Konzentrieren Sie sich darauf, Ihrem Hund beizubringen, was er tun darf, anstatt was er nicht tun soll. Zeigen Sie ihm Alternativen und erklären Sie ihm deutlich, was „Nein!“ bedeutet. Und denken Sie daran: Je seltener Sie es anwenden, desto wertvoller und effektiver wird es sein.
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